VIENNA,AUSTRIA,29.NOV.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs FK Austria Wien. Image shows an overview of Allianz Stadion. Keywords: stadium. Photo: GEPA pictures/ David Bitzan

Bericht: Rapid kassiert mit Abstand am meisten Geld aus Corona-Fonds

via Sky Sport Austria

Laut einer “Profil”-Recherche hat Rapid Wien bislang knapp zwei Millionen Euro aus den Corona-Fonds für die Sportligen erhalten und ist damit im Vergleich zu anderen Bundesligaklubs einsamer Spitzenreiter.

Wie zudem “90minuten.at” berichtet, wurden in der Phase 1 des Sportligen-Fonds insgesamt 4,4 Millionen Euro an die Vereine ausgeschüttet. Davon gingen 3,1 Millionen und damit der größte Anteil an die Vereine der 1. und 2. Fußballbundesliga.

“Profil”-Recherchen haben nun ergeben, dass in Phase 1 fünf der zwölf Erstligaklubs Geld aus dem Fördertopf erhalten haben: Rapid, Austria, LASK, WAC und Sturm Graz. In der 1. Phase wurden die letzten zehn Spiele der Saison 2019/20 in Betracht gezogen.

Andere Vereine hätten demnach kein Geld aus dem Fond bekommen, weil “die Förderung durch die Kurzarbeit gegengerechnet wurde.”

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Rapid erhielt fast zwei Millionen Euro

Im “Profil” heißt es zur Verteilung der Gelder: “Den vorliegenden – gerundeten und nicht offiziell bestätigten – Zahlen zufolge erhielt Sturm nicht ganz 50.000 Euro, der WAC knapp unter 200.000 Euro, der LASK etwas mehr als 300.000 Euro und die Austria inklusive Zweitligaklub Young Violets mehr als 350.000 Euro. Unangefochtener Spitzenreiter der Fördertabelle war jedoch Rapid mit etwas unter zwei Millionen Euro.”

Rapid hat demnach mehr als doppelt so viel Geld aus den Corona-Fonds erhalten wie die übrigen vier Teams (Sturm, LASK, WAC, Austria) zusammen.

Die Fördersummen teilten sich in Phase 1 wie folgt auf: Zuschauereinnahmen (46,5 Prozent), Sponsoreinnahmen (43,6 Prozent), Gastronomie (6,6 Prozent), Merchandising (2,4 Prozent) und TV-Rechte (0,9 Prozent).

Phase 2 der Auszahlung ist laut “Profil” ebenfalls bereits abgeschlossen und stellte den Klubs 5,4 Millionen Euro zur Verfügung.

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Bild: GEPA