DORNBIRN,AUSTRIA,22.JAN.21 - ICE HOCKEY - ICE Hockey League, Dornbirn Bulldogs vs EC Vienna Capitals. Image shows the rejoicing of Stefan Haeussle, Kevin Macierzynski, Nikita Jevpalovs and Saku Salmela (Dornbirn). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Bernd Brückler: „Man hat das Gefühl, dass Kai Suikkanen den Jungs die Siegermentalität eingeimpft hat”

via Sky Sport Austria
  • Ramon Schnetzer: „Wir wissen unsere Stärken zu nützen“
  • Bence Stipsicz: „Wir haben Dornbirn viele Chancen gegeben“
  • Sam Antonitsch: „Es ist alles wieder verheilt und ich fühle mich gut“

 

Die Dornbirn Bulldogs schlagen Hydro Fehervar AV19 mit 4:3 nach Overtime. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

Dornbirn Bulldogs – Hydro Fehervar AV19, 4:3 OT

(0:1, 3:2, 0:0; 1:0)

 

Ramon Schnetzer (Dornbirn Bulldogs):

…nach dem Spiel: „Ein super Pass von Nikita Jevpalovs und ich habe einfach abgezogen. Ich bin glücklich, dass er reingegangen ist und dass ich dem Team helfen konnte. Das hat Motivation für das nächste Drittel gegeben, wir haben das ganze Spiel sehr gut gespielt. Gott sei Dank haben wir es noch drehen können. 20 Minuten waren noch verblieben und alles musste raus, den Gameplan geduldig befolgen und die Chancen werden kommen, wir wissen unsere Stärken zu nützen. Die nächsten Ziele sind Punkte für die Quali-Round, jeder Punkt zählt für uns.“

 

Daniel Woger (Dornbirn Bulldogs):

…nach dem ersten Drittel: „Als Mannschaft sind wir gut rausgekommen, haben viel Druck erzeugt und gute Torchancen vorgefunden. Jetzt müssen wir sie nur mehr reinhauen. Es wäre schöner, wenn Fans in der Halle sind. Wir müssen schauen, dass wir weiterarbeiten, irgendwann wird die Scheibe wieder reinspringen. Ich wollte den Check fertig fahren, blöd, dass es so gekommen ist. Es ist ein Problem, wenn wir immer in Rückstand geraten und aufholen müssen, mit dem Drittel können wir aber zufrieden sein.“

 

Sam Antonitsch (Dornbirn Bulldogs):

…nach dem zweiten Drittel: „Wir sind super zurückgekommen, mit viel Energie. Es hat Gott sei Dank für uns geklappt. Die Ungarn sind schon sehr gut, jetzt hat es aber beim Fünf-gegen-Fünf hingehaut. Es ist alles wieder verheilt und ich fühle mich gut. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

 

Alexander Kutzer (General Manger Dornbirn Bulldogs):

…vor dem Spiel: „Wir hatten unsere Chancen, am Ende war es zu wenig, jetzt nehmen wir die nächste Hürde. Wir haben eine gute Truppe.“

 

Bence Stipsicz (Hydro Fehervar AV19):

…nach dem Spiel: „Im zweiten Drittel haben wir nicht gut gespielt, drei Gegentore erhalten. Im dritten Drittel haben wir kein Tor geschafft. In der Overtime hatten wir die Chance, aber können es nicht beenden. Unsere Breakouts sind nicht so gut und wir haben Dornbirn viele Chancen gegeben. Wir müssen weiter arbeiten und bessere Breakouts machen. Das große Ziel ist, dass wir lange spielen können, im Playoff eine bessere Erfahrung als die letzten Jahre machen und sehen, wie weit wir gehen können.“

 

Bernd Brückler (Sky Experte):

…vor dem Spiel: „Dornbirn wird heute auf einen Sieg brennen. Für Dornbirn geht es um sehr viel, den heiß begehrten sechsten Platz, mit den Bonuspunkten für die Quali-Runde. Ein großer Grund ist der späte Start, der Kader der Dornbirner wurde spät zusammengestellt, natürlich aufgrund von Covid, bis November, Dezember haben sie nicht in den Rhythmus gefunden, da haben sie am Anfang der Saison Punkte liegen gelassen.“

…nach dem ersten Drittel: „Beide Mannschaften spielen lebendiges Eishockey. Sehr schnell und oft gibt es einen Konter, die Torleute waren gut aufgelegt bis kurz vor dem Ende, deshalb hat es lange gedauert. Erdely ist einer der besten Eisläufer der Liga, er kommt immer wieder zu Chancen. Woger will auch die Strafe zurückhaben, natürlich muss er hier vorsichtiger agieren. Er sieht die Zahl, den Rücken, da können Verletzungen passieren, sicher eine dumme Strafe.“

…nach dem zweiten Drittel: „Wahnsinn, wie es auf und ab geht hier. Schade, dass keine Fans hier in der Halle sind. Man hat das Gefühl, dass Kai Suikkanen und das Trainerteam den Jungs die Siegermentalität eingeimpft haben. Sie glauben in jedem Spiel daran als Sieger vom Eis zu gehen. Luciani hat das Auge, er hilft diesem Powerplay gewaltig. Diese Schüsse und die Willenskraft vor das Tor zu gehen und dem Torhüter die Sicht zu verdecken – das macht Dornbirn aus. Dornbirn hat eine gute Ausgangsposition für einen Heimsieg. Sie müssen sofort gleich weitermachen, den nächsten Punch zu setzen. Dornbirn wird als Sieger vom Eis gehen.“

…nach dem dritten Drittel: „Für mich wird das Team gewinnen, das eisläuferisch besser agiert, das mehr Kraft hat, smarter agiert. Beide Teams sind wahnsinnig gut eisläuferisch, das wird eine interessante Overtime werden.“

…nach dem Spiel: „Die Dornbirner haben sich das wirklich erarbeitet, ein richtig moralischer Sieg, die Jungs haben dafür gekämpft. Der Grundstein waren die letzten fünf Minuten im zweiten Drittel. Fehervar hatte gute Möglichkeiten, mit der Linie um Erdely. Östlund ist dann weiter heraußen, macht sich groß, adjustiert in der Pause. Er war da am Schluss der Fels in der Brandung. Dornbirn hat wirklich das Gefühl gegen jeden Gegner als Sieger vom Eis gehen zu können. Vor ein paar Jahren waren sie eher am Tabellenende. Kai Suikkanen, quasi ein Weltcoach, der am Werk ist, ist es gelungen die Mannschaft zu formen und zu einer Einheit zu bilden. Die Handschrift ist bei beiden Teams erkennbar. In der Qualification-Round ist mit jedem zu rechnen, ein Bombenstart ist wichtig, die ersten drei Spiele legen den Grundstein, wie die Quali-Round ausgeht.“