Bestzeit trotz Crash! Leclerc gewinnt erstes Sprint-Qualifying
Vize-Weltmeister Charles Leclerc geht von der Pole Position in das erste Formel-1-Sprintrennen des Jahres.
Bei der Qualifikationspremiere am Samstag in Aserbaidschans Hauptstadt Baku sicherte sich der 25-Jährige im Ferrari in 1:41,697 Minuten den ersten Startplatz. Hinter dem Monegassen schafften es der WM-Zweite Sergio Perez und Weltmeister Max Verstappen im zweiten Red Bull auf die Plätze zwei und drei. Der Sprint findet bereits am heutigen Samstag (ab 14.45 Uhr LIVE auf Sky Sport F1!) statt.
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Und dafür haben die Ferrari-Mechaniker noch etwas Arbeit vor sich. Leclerc schlug nach seiner schnellsten Runde mit dem Frontflügel in der Barriere ein und zerstörte sich dabei die Nase seines Wagens. „Ich bin sehr glücklich über meine schnelle Runde, aber der Rest ist ein bisschen schade“, sagte Leclerc. In Baku wurde erstmals überhaupt der sogenannte Sprint Shootout durchgeführt, der die Aufstellung für das Kurzrennen über 100 Kilometer bestimmt.
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Für das Hauptrennen am Sonntag (ab 11.30 Uhr LIVE auf Sky Sport F1!) hatte sich Leclerc bereits am Freitag den Startplatz ganz vorne gesichert, WM-Spitzenreiter Verstappen geht als Zweiter in den vierten Saisonlauf am Kaspischen Meer.
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Wolff dementiert Gespräche mit Leclerc
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat nicht mit Ferrari-Star Charles Leclerc über einen möglichen Wechsel verhandelt und setzt weiterhin voll auf Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton. „Ich habe nicht ein einziges Gespräch mit dem Charles geführt, außer am Flughafen diskutiert, ob wir jetzt zum Starbucks gehen oder nicht“, sagte Wolff bei Sky: „Ich weiß nicht, wo die Gerüchte herkommen und ob das einer streut.“
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Immer wieder kamen zuletzt Spekulationen auf, Leclerc könnte Hamilton bei Mercedes ersetzen. Daran sei im Moment aber nichts dran, das betonte zuvor auch schon der 25-jährige Monegasse Leclerc selbst. „Der Punkt ist: Wir sind mit dem Lewis seit zehn Jahren unterwegs und das wird sich auch nicht ändern“, sagte Wolff. „Irgendwann mal in ein paar Jahren“ werde man sich die Fahrersituation ansehen müssen, aktuell sehe bei den Silberpfeilen aber niemand Handlungsbedarf.
Auch der 38-jährige Hamilton hatte zuletzt klargemacht, noch mehrere Jahre für Mercedes fahren zu wollen. Der Vertrag des siebenmaligen Weltmeisters läuft am Saisonende aus. Außerdem hat das Werksteam neben dem zweiten Stammfahrer George Russell (25) noch einen dritten Piloten unter Vertrag – nämlich Mick Schumacher (24), der in diesem Jahr als Reservefahrer angestellt ist. „Und der ist auch gar nicht schlecht“, sagte Wolff am Rande des Großen Preises von Aserbaidschan in Baku.
(APA).
Beitragsbild: Imago.
