Biathlet Eder verabschiedete sich mit Platz sieben von Olympia
Mit einem „besonderen Rennen“ ist Simon Eder am Freitag von der Olympia-Bühne abgetreten.
Der bald 39-jährige Biathlon-Routinier reihte Platz sieben im abschließenden Massenstartrennen in seiner langen Karriere ganz weit oben ein. „Da, wo wir heuer herkommen, ist ein Top Ten richtig was Besonderes. Taugt mir, dass mein letztes Olympiarennen so gut gelaufen ist, die Startnummer (26) wird einen Ehrenplatz kriegen“, meinte Eder, der noch ein Jahr anhängen wird.
„Nach über 15 Jahren im Weltcup taugt mir der Zirkus und die Szene einfach immer noch. Das ist irgendwie meins“, sagte Eder zur APA. „Ich habe gehört, dass in Oberhof nicht in jedem Rennen der ‚Birksteig‘ dabei ist“, spitzt er auf die WM im nächsten Jahr und Bewerbe ohne den gefürchteten Anstieg. Die Konkurrenz im Team ist aktuell nicht gerade groß, ein WM-Startplatz wäre quasi sicher.
Die Biathlon-Szene sowieso: „Das ist irgendwie meins“
„Ich habe vor der Saison gesagt: Ich schaue mir das an und bisher taugt’s mir“, meinte der Familienvater aus Saalfelden. Daran änderte auch eine mitunter durchwachsene vierte Olympia-Teilnahme nichts. „Ich habe auch die Partner für eine weitere Saison noch, was auch sehr wichtig ist, und eine Familie, die hinter mir steht.“
Eine olympische Einzelmedaille war dem Einzel-Vierten von Sotschi nicht vergönnt, sein Ringe-Fazit fällt dank zweier Medaillen mit der Staffel (Silber/2010, Bronze (2014) aber dennoch rund aus. Die Karriere ist es sowieso schon längst, laut Eder seit Oslo 2016: „Mit dem Landi zusammen ein Medaille zu holen, dort wo der Papa auch vor 30 Jahren eine gemacht, das hat die ganze G’schicht für mich zu einer runden gemacht“, sagte Eder, der damals Bronze im Einzel hinter Dominik Landertinger eroberte.
(APA)/Bild: GEPA
