Bogenschützin Straka will in K.o.-Runde nachlegen
Nach souveräner Platzierungsrunde mit Rang zehn und österreichischem Rekord von 667 Punkten geht es für Bogenschützin Elisabeth Straka am Mittwoch in Paris in ihre erste olympische K.o.-Runde.
Die Niederösterreicherin bekommt es auf der großen Bühne in der Runde der 64 vor dem Invalidendom mit der Niederländerin Quinty Roeffen zu tun (12.39 Uhr). Die nächste Runde würde im Anschluss folgen.
Man habe ganz normal trainiert wie immer, sagte Trainerin Andrea Raigel zur APA. „Es geht darum, ein gutes Gefühl beim Schießen zu haben, ganz locker. Man muss sich darauf einstellen, dass sich das hohe Spannungsgefühl ein bisschen auf den Bogen überträgt, man gut runterkommt.“ Ihre Schützin mache einen relaxten Eindruck. Nur bedingt spielt es eine Rolle, wer neben einem steht und schießt. „Es sollte so sein, dass man einfach versucht, seine eigene Leistung zu bringen“, sagte Raigel.
Straka, nicht verwandt mit dem Golfer Sepp Straka, dessen Tante auch Elisabeth heißt, holte sich in der Platzierungsrunde am vergangenen Donnerstag viel Selbstvertrauen. „Ich habe es wirklich genossen. Ich war bei jedem Schuss mit hundert Prozent dabei.“ In der Direktausscheidung stehen die Athletinnen zu zweit auf der Stage und schießen je drei Pfeile ab. Für die bessere Leistung gibt es zwei Punkte. Mit sechs Zählern steht der Aufstieg fest.
(APA) / Artikelbild: GEPA
