ÖFB Boykott Spieler

Boykott der Spieler? ÖFB-Streit überschattet Nations-League-Duelle

Wie nach der Klarstellung von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick zu aktuellen Gerüchten und Streitthemen vor dem Nations-League-Gastspiel in Kasachstan deutlich wird, kämpft Österreichs Nationalteam mit einigen Nebenschauplätzen – auch ein Boykott der Spieler soll offenbar ein Thema sein.

Dass Rangnick kurz vor dem Abflug am Mittwoch in einem öffentlichen Statement im Namen der Mannschaft erneut die Lanze für Vertrauensmann Bernhard Neuhold brach und Kritik an der Verbandsspitze tätigte, ließ aufhorchen. Schon davor hatten die Salzburger Nachrichten in ihrer Dienstag-Ausgabe berichtet, dass es Boykott-Drohungen geben soll. Es geht um Marketing- und Sponsoren-Termine. Ein entsprechender Vertrag zwischen den Teamspielern und dem ÖFB läuft mit Jahresende aus. Die Spieler könnten im Zuge von neuen Verhandlungen mehr für ihre Tätigkeiten abseits des Spielfelds verlangen oder auch gar darauf verzichten wollen.

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Uneinigkeit bei Terminen – droht ein Boykott?

Ebenso könnte ein Verbleib Neuholds an die Bedingungen geknüpft werden. Zu den Terminen zählen unter anderem Werbedrehs, Autogrammstunden oder Social-Media-Aktivitäten. Laut dem Medium bestehen beide Seiten derzeit auf ihre aktuellen Forderungen, was zusätzliches Konfliktpotenzial birgt. Nicht zuletzt soll auch der ÖFB seinen Sponsorenpartnern schon vorab schriftlich für die nächsten Jahre Teilnahmen seiner Akteure zugesagt haben.

Rangnick über Neuhold-Abgang: „Funktioniert nicht, ohne, dass das Team Schaden nimmt“

Ein Krisengespräch über aktuelle Uneinigkeiten dazu habe bereits am Montagabend stattgefunden. Neben dem verletzten David Alaba waren dabei auch Ersatz-Teamkapitän Marko Arnautovic, Konrad Laimer und Marcel Sabitzer persönlich in Wien anwesend. Von Seiten des Verbandes nahmen ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer und seine Stellvertreter teil.

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(Red./APA).

Beitragsbild: GEPA.