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Wacker verpasst Klassenerhalt trotz Kantersieg

via Sky Sport Austria

Wacker Innsbruck muss nach einem Jahr in der Fußball-Bundesliga gleich wieder absteigen. Die Tiroler gewannen zwar in der zehnten und letzten Runde der Qualifikationsgruppe vor eigenem Publikum souverän gegen eine B-Elf von Mattersburg mit 4:0 (2:0), blieben in der Tabelle aber zwei Punkte hinter Hartberg am Tabellenende, da die Steirer zu Hause die Admira mit 3:1 bezwangen.

Mattersburg war schon zuvor fix Zweiter der Qualigruppe. Am Ende entschied bei Punktegleichheit mit dem Dritten Altach die Tatsache, dass beim SVM bei der Punktehalbierung nach dem Grunddurchgang abgerundet worden war. Die Burgenländer hatten aufgrund des am Dienstag anstehenden Europacup-Play-off-Auftakts bei Rapid die komplette Startformation vorgegeben. Unter den im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen Rapid elf Neuen war mit dem 18-jährigen Innenverteidiger David Nemeth auch ein Liga-Debütant.

Der ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler hätte sich seine ersten Minuten im Oberhaus anders vorgestellt. Nach Rakowitz-Hereingabe vollendete Taferner aus vier Metern in der Mitte ohne Mühe. Der Innsbruck-Mittelfeldspieler war in der Anfangsphase an jeder gefährlichen Aktion beteiligt. Vor dem 2:0 ließ er Nemeth mit einem Haken aussteigen und bediente Dedic, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Kurze Zeit später konnte sich Mattersburg-Tormann Tino Casali bei zwei Schüssen Taferners (13., 14.) auszeichnen.

Matthäus Taferner mit dem Führungstreffer

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Dedic mit dem 2:0

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Kurz vor dem Pausenpfiff wartete Cheikhou Dieng bei einem Abschluss zu lange, weshalb Cesar Ortiz den Schuss noch blocken konnte (40.). 7:0 Schüsse auf das Tor standen in Hälfte eins zu Buche, von den Burgenländern war offensiv gar nichts zu sehen.

Nur in den ersten Minuten nach der Pause war bei den Mattersburgern ein bisschen mehr Bemühen zu erkennen. Die Akzente setzten aber ausschließlich die Tiroler. Stefan Rakowitz schoss aus zwölf Metern etwas leichtfertig daneben (53.), Casali zeigte bei einem Abschluss von Roman Kerschbaum mit der Brust eine Glanztat (57.).

Das 3:0 war aber nur aufgehoben und fiel durch einen Meusburger-Kopfball nach Horvath-Eckball. Danach konnte der SVM-Goalie einen Dieng-Schuss noch parieren (77.), gegen einen Gründler-Abschluss in der Schlussphase war er aber machtlos. Auf den Rängen gab es Böllerwürfe, sonst blieb es aber ruhig.

Meusburger zum 3:0

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Gründler mit dem Treffer zum Endstand

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Wacker beendete die Saison damit jeweils zwei Zähler hinter Hartberg und der Admira. Die 2:3-Niederlage bei den Südstädtern vergangene Woche war am Ende entscheidend. Würde man die Saison ohne Punkteteilung und neuem Modus anschauen, hätten die Tiroler 29 Punkte gesammelt. Das scheint ein Fluch zu sein. Auch bei den letzten beiden Abstiegen 2008 und 2014 hatten die Innsbrucker – damals allerdings nach 36 Partien – 29 Zähler auf dem Konto.

Auf den Club kommen nun harte Zeiten zu. Wacker-Präsident Gerhard Stocker hatte den möglichen Abstieg im Vorfeld als “keine Katastrophe, aber doch herben Rückschlag” bezeichnet.

Die Stimmen zum Spiel

Thomas Grumser (Trainer Wacker Innsbruck)

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Klaus Schmidt (Trainer Mattersburg)

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Philipp Erhardt (Mattersburg)

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Alfred Hörtnagel (Geschäftsführer Sport Wacker Innsbruck)

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Patrick Salomon (Mattersburg)

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Wacker-Präsident Stocker: “Müssen uns vielleicht radikal umpositionieren”

Wacker-Kapitän Kerschbaum: “Über ganze Saison einfach zu wenig”

Knett: “Unbeschreiblich hässliches Gefühl”

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Beitragsbild: GEPA