Bundesliga beschließt zusätzliches Transferfenster wegen Klub-WM
Die ADMIRAL Bundesliga folgt den anderen großen europäischen Ligen und wird im Frühsommer aufgrund der Klub-WM ein zusätzliches Mini-Transferfenster öffnen. Das bestätigt ein Sprecher der Liga gegenüber Sky.
In Österreich wird es von 2. bis 10. Juni 2025 ein zusätzliches Transferfenster geben. Alle heimischen Vereine können in diesem Zeitraum neue Spieler verpflichten. Der Weltverband FIFA hatte aufgrund der Klub-WM in den USA (14. Juni bis 13. Juli) diese Möglichkeit vorgeschlagen.
Vor Österreich hatten bereits Deutschland, England, Spanien und Italien angekündigt, die FIFA-Ausnahme zu nutzen. Mit Red Bull Salzburg stellt Österreich einen Teilnehmer bei der reformierten Klub-WM.
Keine Veränderung am regulärem Transferfenster
Die FIFA hat die Ausnahme ermöglicht, da Spielerverträge zumeist am 30. Juni enden – also während der Klub-WM. Deshalb sollen die Klubs die Möglichkeit erhalten, auf Abgänge vor dem Turnier zu reagieren. So können Neuzugänge schon vor der Klub-WM verpflichtet werden.
Das normale Transferfenster in Österreich bleibt unverändert und läuft von 21. Juni bis 5. September.
„Wird einige Veränderungen geben“: Schröder über kommenden Sommer
Holt Salzburg Leihspieler für Klub-WM zurück?
Für die „Bullen“ könnte dieses Mini-Transferfenster im Hinblick auf aktuell verliehene Spieler interessant sein. Die Salzburger haben derzeit 19 Spieler verliehen, die aufgrund der Regeländerung vorzeitig zum Verein zurückkehren und die Letsch-Elf in den USA verstärken könnten.
Die Verteidiger Ignace van der Brempt (Como) oder Kamil Piatkowski (Kasimpasa) könnten etwa einen Monat früher von ihren Leihvereinen zurückkehren und die Salzburg-Defensive verstärken. Ein weiterer Kandidat könnte Offensivspieler Dijon Kameri sein, der die laufende Saison leihweise für Altach bestreitet.
Weitere Leihspieler, die für eine Rückkehr in Frage kämen, wären Luka Reischl (ADO Den Haag / derzeit mit einem Schlüsselbeinbruch verletzt) oder Zeteny Jano (GAK).
„Talk und Tore“ mit Rouven Schröder, Dieter Elsneg und Alfred Tatar
(Red.)
Bild: GEPA
