Burgstaller sieht bei ÖFB-Comeback Gelb-Rot

Guido Burgstaller hat sich sein spontanes Comeback im ÖFB-Team bestimmt anders vorgestellt. Der Rapid-Kapitän kam beim 1:0-Sieg in Baku gegen Aserbaidschan, durch den sich Österreich fix für die Europameisterschaft 2024 qualifizieren konnte, zu seinem 26. Einsatz im österreichischen Nationalteam, flog in der Nachspielzeit allerdings mit Gelb-Rot vom Platz.

Der 34-jährige Kärntner erklärte eigentlich bereits vor vier Jahren seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Doch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick, der aufgrund der dünnen Personaldecke noch einen Stürmer für das EM-Qualifikationsspiel in Baku brauchte, konnte Burgstaller am vergangenen Samstag zu einer Rückkehr überzeugen.

In der 82. Spielminute wurde Burgstaller mit seiner Einwechslung für Sasa Kalajdzic belohnt, sein Auftritt sollte jedoch nicht mit dem Schlusspfiff enden. In der zweiten Minute der Nachspielzeit sah Burgstaller die Gelbe Karte, weil er sich bei einem schnell ausgeführten Freistoß des gegnerischen Torhüters in den Weg stellte. Nur zwei Minuten später flog er nach einem Ellbogeneinsatz in einem Luftzweikampf mit Gelb-Rot vom Platz.

Ob Burgstaller zu einem weiteren Einsatz im ÖFB-Team kommt, bleibt abzuwarten. Fix ist jedenfalls, dass der Rapid-Stürmer für das letzte ÖFB-Spiel in der EM-Qualifikation in Estland (16. November) gesperrt ist.

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Artikelbild: GEPA