Christian Ilzer: „Heute ist der Schiedsrichter ganz klar schuld“

via Sky Sport Austria
  • Alex Pastoor: „Ich habe in diese Spieler sehr viel Vertrauen“
  • Manfred Fischer: „Heute hat vor dem Spiel in der Kabine eine Freude auf das Spiel geherrscht, wie noch nie in der Saison“
  • Christian Möckel: „Wir sind auf der Suche nach einem Innenverteidiger und hoffen, dass wir es nächste Woche finalisieren können“
  • Marc Janko: „Altach hat ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben“
  • Walter Kogler: „Altach hat es heute verstanden den Ball in den eigenen Reihen gut laufen zu lassen“

 

Der Cashpoint SCR Altach schlägt den SK Puntigamer Sturm Graz mit 2:1. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

Cashpoint SCR Altach – SK Puntigamer Sturm Graz, 2:1 (2:1)

Schiedsrichter: Stefan Ebner

 

Alex Pastoor (Trainer Cashpoint SCR Altach):

…nach dem Spiel: „Wir sind natürlich sehr froh, dass wir gewonnen haben. Gleichzeitig haben wir gezeigt, was in der Mannschaft steckt, an Energie, Disziplin und auch das Fußballerische. In der zweiten Halbzeit haben wir in Triol auch so gespielt, hohes und tiefes Pressing hat mir sehr gut gefallen. Ich habe in diese Spieler sehr viel Vertrauen. Wir können nicht jedes Spiel abrufen, was wir heute gezeigt haben. Ich bringe immer viel Optimismus mit. Ich habe das Gefühl, dass es ab und zu zu viel ist. Heute haben wir gegen einen guten Gegner und auf einem schwierigen Platz gespielt, man hat gesehen, was in der Mannschaft steckt. Wir haben auf der Bank auch noch einige Spieler gehabt, auf der Tribüne auch, die mitspielen können. Wir haben bewiesen, dass wir in unruhigen Zeiten zeigen können, was in der Mannschaft drinnen steckt. Die Kunst ist es das weiterzuführen.“

 

Manfred Fischer (Cashpoint SCR Altach):

…nach dem Spiel: „Wir dürfen uns endlich über einen Sieg freuen, den haben wir uns schwer erarbeitet, erkämpft. Wenn du am Mittwoch so einen in die Fresse bekommst und dann ein 0:1 heute umdrehst in der ersten Halbzeit noch, dann tut das richtig gut. Heute hat vor dem Spiel in der Kabine eine Freude auf das Spiel geherrscht, das Kribbeln war da, so eine Stimmung wie noch nie in der Saison. Wir wollten es unbedingt besser machen als am Mittwoch und haben gesagt, dass wir auf uns selbst vertrauen und jeder ist für den anderen da. Jetzt gehen wir in eine längere Pause und dann kommt das wichtigste Spiel für uns im Jahr, gegen die Admira.“

 

Christian Möckel (Sportdirektor Cashpoint SCR Altach):

…vor dem Spiel über den möglichen Transfer von Neven Subotic: „Wir haben noch nichts offiziell verkündet, von daher möchte ich es nicht weiter kommentieren. Wir werden sehen was die Tage passiert, werden erst etwas verkünden, wenn es soweit ist. Wir sind auf der Suche nach einem Innenverteidiger und hoffen, dass wir es nächste Woche finalisieren können. Danilo Carando ist ein typischer Torjäger, den wir so in unseren Reihen nicht haben, der konstant seine Tore macht. Aus allen Lagen versucht das Tor zu erzwingen, ein typischer Mentalitätsspieler, ein Charakterspieler, der über 90 Minuten geht. Wir freuen uns, dass er da ist. Im Moment ist es wie ein schlechter, roter Faden, der sich durchzieht. Wir schaffen es im Moment nicht konstant die Aufgaben am Platz zu erfüllen. Es ist viel Arbeit, die Jungs arbeiten gut und ich hoffe, dass wir es heute auf dem Platz sehen.“

 

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):

…nach dem Spiel: „Ich stehe jetzt nicht da, um eine Niederlage zu erklären. Ich kann nur über ein Fußballspiel sprechen. Wir haben dominiert und uns mit der Führung belohnt, danach hat Altach schneller begriffen, wie man auf diesem Platz spielt. Ich muss den Altachern ein Kompliment geben, sie sind unglaublich präsent gewesen, Energie auf den Platz gebracht. Wenn man bei einem ruhenden Ball eine dermaßen klare Abseitssituation nicht sehen kann, dann soll ich eine Niederlage erklären, das kann man in einen Bereich reinschieben, den wir nicht beeinflussen können. Wir haben in der zweiten Halbzeit hat meine Truppe alles probiert, von dem her kein Vorwurf an meine Truppe. Wir sind nicht in diesen klaren Rhythmus gekommen, den wir im Herbst über lange Zeit gehabt haben. Das Spiel ist mit der klaren Fehlentscheidung heute gekippt. In 15 Spielen haben wir noch keinen einzigen Elfmeter bekommen. Irgendwann muss ich auch einmal dastehen und sagen, was von der Schiedsrichterseite passiert, das ist irgendwann zu viel. Heute ist er (der Schiedsrichter) ganz klar schuld, ohne den Schiedsrichter wäre es zumindest Unentschieden ausgegangen. Zu spät den Kampf angenommen. Wir werden so weitermachen und versuchen, dass wir in den nächsten Runden die nötigen Punkte einfahren. Ergebnistechnisch haben wir kleine Rückschläge hinnehmen müssen, wir müssen schauen, dass wir im Kopf klar bleiben und nicht den Glauben an unsere Gesamtstärke verlieren.“

 

Andreas Kuen (SK Puntigamer Sturm Graz):

…nach dem Spiel: „Das Spiel hat gut begonnen, wir haben den Gegner unter Kontrolle gehabt, nach dem Tor ein bisschen nachgelassen. Es war kein einfaches Spiel heute, schwierige Bedingungen für beide Mannschaften, wir müssen das Spiel trotzdem gewinnen. Ein kleiner Rückschlag, aber wir werden das in den nächsten Spielen besser machen.“

 

Marc Janko (Sky Experte):

…über das Spiel: „Bei den Toren war Glück dabei, aber im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg der Altacher. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft. Die Mannschaft hat ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben, man hat eine richtige Mannschaft gesehen, einer hat für den anderen gekämpft. Das kann ein Impuls für bessere Zeiten in Altach sein. Für mich gehört Sturm nicht zu den Top-3 Mannschaften in der Saison. Aber sie spielen eine sensationelle Saison, das sollte man sich nicht wegwischen lasen.“

 

Walter Kogler (Sky Experte):

…über das Spiel: „Es ist eine Genugtuung für die Spieler, dass sie wissen, sie können es noch und mit diesem Kampfgeist, das beflügelt. Wenn Sturm in Ballbesitz war, hat Altach sofort vorne attackiert. Man lässt Sturm nicht rauskombinieren. Altach hat mit weiten Bällen nach vorne agiert und man hat sofort nachattackiert. Sturm hat man permanent in Zweikämpfe verwickelt und davon hat Altach viele gewonnen. Von der ersten Minute unangenehm zu sein, aggressiv zu spielen. Altach hat es heute verstanden den Ball in den eigenen Reihen gut laufen zu lassen. Sturm war in den Zweikämpfen nicht ganz so konsequent. Die heutigen Gegentore waren aber auch unglücklich, einmal Abseits und dann springt der Ball dem Gegner vor die Beine, beim zweiten Tor.“