CONMEBOL-Präsident in Rassismus-Eklat verwickelt: Aufregung über Tarzan-Scherz

Nach einer unbedachten Äußerung von Südamerikas Fußball-Verbandschef Alejandro Dominguez hat sich Brasiliens Politik eingeschaltet. Nachdem in einem U20-Spiel der Copa Libertadores ein Spieler des brasilianischen Vertreters Palmeiras rassistisch beleidigt wurde, forderte Clubchef Leila Pereira schärfere Sanktionen – ansonsten sollten sich Brasiliens Vereine aus Südamerikas Champions League zurückziehen. Dies wäre „wie Tarzan ohne Cheeta“, scherzte Dominguez daraufhin.

Das brasilianische Außenministerium verurteilte in einem Statement den Vergleich des CONMEBOL-Präsidenten aus Paraguay. Der Kontinentalverband habe es wiederholt versäumt, effektive Maßnahmen gegen Rassismus in den von ihm ausgetragenen Spielen zu setzen, hieß es darin. Dominguez entschuldigte sich am Dienstag (Ortszeit) auf X für seinen Scherz. „Ich habe eine weitverbreitete Phrase genutzt und hatte nie die Absicht, jemanden herabzusetzen oder zu disqualifizieren“, schrieb er darin.

Der Schimpanse Cheeta war der tierische Star der Tarzan-Filme aus den 1930er- bis 50er-Jahren.

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(APA) / Foto: IMAGO