4 Nations Faceoff

Crosby führt Kanada beim „4 Nations Faceoff“ zu Auftaktsieg

Kanadas Eishockeyheld Sidney Crosby hat sein Team zum Auftaktsieg beim „4 Nations Faceoff“ geführt.

Die Ahornblätter gewannen mit 4:3 nach Verlängerung gegen Schweden. Crosby avancierte im Opener des hochkarätig besetzten Vier-Länder-Turniers zum Mann des Abends. Der 37-Jährige bereite drei Treffer vor, darunter auch das Siegtor durch Mitch Marner in der siebten Minute der Overtime.

Der „4 Nations Faceoff“ in Montreal und Boston, an dem auch die USA und Finnland teilnehmen, gilt als Mini-Olympia oder auch als Vorspiel zu den Winterspielen in Mailand. Beim Turnier fehlen Nationen wie Deutschland, die Schweiz oder Weltmeister Tschechien. Dennoch treffen erstmals seit dem World Cup 2016 wieder die Besten der Besten im Eishockey aufeinander, nachdem Olympiagold 2018 und 2022 ohne NHL-Profis ausgespielt worden war.

World Cup soll regelmäßig stattfinden

Am Rande des Wettbewerbs einigten sich die Bosse derweil auf eine Renaissance des World Cups. Im Februar 2028 wird nach zwölf Jahren Pause wieder ein World Cup of Hockey stattfinden, der gemeinsam von der NHLPA (National Hockey League Players Association) und der NHL (National Hockey League) organisiert wird und an dem damit auch die besten Spieler der Welt für ihre Nationalmannschaften antreten werden. Teilnehmer und Austragungsort sind noch nicht bekannt.

„Internationale Wettkämpfe auf höchstem Niveau sind für unsere Spieler sehr wichtig – ihre Länder auf dem Eis zu vertreten liegt in ihrer DNA – und die Eishockeyfans lieben es“, sagte NHL-Commissioner Gary Bettman. Mit dem 4 Nations Faceoff und der Rückkehr des World Cups würden die NHL und die NHLPA „einen großen Schritt in unserem gemeinsamen Engagement für das internationale Eishockey“ machen. Nach ihrem Fehlen 2018 und 2022 werden die NHL-Cracks bei den Winterspielen 2026 und 2030 wieder mit dabei sein.

Werbung

(SID)

Bild: Imago