Cup-Aus! Arsenal blamiert sich gegen Viertligisten
Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des EFL Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.
Die BBC schrieb von einer „schrecklichen“ Vorstellung der Gäste, die Sun von der „größten Sensation in der Ligapokalgeschichte“. Fleetwood-Teammanager Matt Lawlor sprach wenig überraschend vom „größten Erfolg der Vereinsgeschichte“.
Für ein Kuriosum sorgte eine Drohne: Gleich zu Spielbeginn unterbrach Schiedsrichter Michael Salisbury die Partie. Erst als das Fluggerät nach einer rund achtminütigen Unterbrechung verschwunden war, konnte das Spiel fortgesetzt werden. Keine 24 Stunden nach der Gala zum Ballon d’Or, bei der unter anderem Arteta in London vor Ort war, erwischten die Gunners im Nordwesten Englands einen Fehlstart. Aaron Loupalo-Bi erzielte die Führung für den Außenseiter (21.).
Arsenal dominiert und scheitert
Arsenal, mit einigen Stammspielern in der Startelf, dominierte in der Folge die Partie. Der Ausgleich fiel aber erst nach der Pause durch den schwedischen Stürmer Viktor Gyökeres (50.). Weitere Chancen ließ der Favorit liegen – und schwächte sich kurz vor dem Spielende selbst. Der erst 16 Jahre alte Max Dowman wurde hart abgegrätscht, trat gegen seinen Gegenspieler nach und sah die Rote Karte.
Weil es bis zum Finale im Ligapokal keine Verlängerung gibt, ging es gleich in die Elfer-Lotterie – mit dem besseren Ende für den krassen Außenseiter. Die Gunners standen in der vergangenen Saison noch im Endspiel, das sie gegen Manchester City (0:2) verloren.
