VIENNA,AUSTRIA,29.SEP.14 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball Bundesliga, BC Zepter Vienna vs Traiskirchen Lions. Image shows Benedikt Danek (Traiskirchen). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Danek: “Können noch besser werden”

via Sky Sport Austria

WBC Raiffeisen Wels verlieren 69:73 gegen die Arkadia Traiskirchen Lions. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv bei Sky Sport Austria.

 

 

(General Manager ):

 

…über den neuen Trainer Scalabroni: „Letztendlich ist die Entscheidung für ihn gefallen, weil ich ihn schon viele Jahre kenne und persönlich schätze. Da hat es einfach gewisse gute Aussagen gegeben in unseren langen Gesprächen, wo ich gesagt habe, dass er einer ist, der auch unsere jungen Österreicher weiterentwickeln kann. Das war letztendlich genau der Punkt, dass ich gesagt habe, dass er der richtige ist.“

 

 (Trainer ):

 

…über das Spiel: „Der Sieg für Traiskirchen war absolut verdient, manchmal muss man das akzeptieren. Es war ein sehr zerfahrenes Spiel vom Anfang bis zum Ende, leider mit dem besseren Ende für den Gegner. Die erste Halbzeit hat mir auch nicht gefallen, die besten Spieler beider Mannschaften saßen auf der Bank und das ist nicht gut für das Spiel. Wir konnten trotzdem die Führung behaupten, aber in der zweiten Halbzeit konnten wir den Ball nicht im Korb unterbringen. Der Gegner hat gemerkt, dass wir nicht so toll sind, sie haben sich richtig reingebissen, haben das Spiel gedreht und verdient gewonnen.“

 

…über seine Mannschaft: „Es ist ein Schwert mit zwei Seiten, wenn die Spieler versuchen ein Held zu sein. Manche Spieler übertreiben, aber ich bin auch froh, dass sie den Willen dazu haben diese Würfe zu nehmen, das ist auch sehr wichtig. Ich war nur ein bisschen frustriert, weil es mehrere Möglichkeiten gab als der Gegner schon in Foulbelastung war. Wir waren sehr frustriert, überemotional. Man hat gesehen, dass die Mannschaft noch Zeit braucht und heute haben wir bitter dafür bezahlt. Das, was heute passiert ist, ist ein Trend über die letzten Spiele, wo wir etwas überhastet spielen, nicht ruhig genug spielen. Es gibt viele Aufs und Abs im Team, die Konstanz ist noch nicht da. Daran müssen wir arbeiten.“

 

 (Spieler ):

 

…über das Spiel: „Zuerst einmal Gratulation an Traiskirchen, sie haben heute wirklich hervorragend den Ball bewegt. Wir haben in der Defense recht schlecht ausgeschaut, wir haben unsere Würfe nicht getroffen. Das war in der zweiten Halbzeit wirklich grausig, da ist gar nichts gegangen. Wir waren sehr lethargisch, die Körpersprache war nicht da, wir waren nicht so kämpferisch wie in der ersten Halbzeit. Da hat der Kampfgeist ein bisschen gefehlt. Vor allem tut es wirklich weh zuhause zu verlieren. Ich war schon ein bisschen müde in der zweiten Halbzeit, aber darauf dürfen wir uns nicht herausreden. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die einfach nicht gut genug war.“

 

…über die Verbesserungsmöglichkeiten seines Teams: „Wir müssen vor allem an der Defense arbeiten. Traiskirchen ist viel zu einfach an Punkte gekommen, das dürfen wir nicht zulassen. Daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten.“

 

 (General Manager ):

 

…über die Mannschaft: „Ich bin sehr zufrieden, wir haben eine super Vorbereitung gehabt, in der die Mannschaft als Team aufgetreten ist. Leider sind wir dann vor der Saison etwas schwächer geworden, wir zeigen jetzt im zweiten Sky-Spiel unsere Sky-Form: wir haben in den letzten zehn Sky-Spielen acht Mal schlecht gespielt. Vielleicht klappt es das nächste Mal. Wir haben ein Riesenpotential, das wir nicht ausnutzen. Mal schauen, wie weit das noch gehen kann.“

 

 (Trainer ):

 

…über das Spiel: „Es zeichnet meine Mannschaft aus, dass sie nie aufhört zu spielen. Auch wenn wir hinten sind kämpfen wir uns immer zurück ins Spiel, das schätze ich sehr an meiner Mannschaft. Wels ist natürlich ein tolles Team und besonders zuhause sehr stark. Aber ich habe den Spielern gesagt, dass die Chance da ist, weil wir gegen Klosterneuburg schon sehr gut gespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir einfach besser verteidigt und die Würfe, die in der ersten Halbzeit nicht reingegangen sind, die sind endlich gefallen und haben uns einen positiven Aufwind gegeben.“

 

…über die restliche Saison: „Ich freue mich auf den Rest der Saison und habe weiterhin viel Vertrauen in meine noch junge Mannschaft.“

 

 (Spieler ):

 

…über das Spiel: „Es war kein schönes Spiel, von beiden Seiten. Es war ein Kampfspiel, wo jeder Ball am Schluss gezählt hat. Ich bin sehr stolz, wer selber spielt weiß, wie schwer und wie schön es ist solche Spiele zu gewinnen. Ich freue mich sehr, dass wir das Spiel gedreht haben. Ich hoffe wir werden noch mehrere Mannschaften überraschen.“

 

…über die Leistung der Mannschaft: „Wir müssen an sehr viel arbeiten. Wir waren eine Katastrophe in der Transition Defense, auch in den ersten beiden Spielen. Wir haben daran gearbeitet, waren aber trotzdem das ganze Spiel schlecht. Wir haben sehr viel Platz uns zu verbessern, wir können defensiv noch viel stärker werden. Es ist perfekt, dass wir so einen niedrigen Score gekriegt haben, obwohl wir so viele Transitionpunkte bekommen haben. Wenn wir härter arbeiten in der Defense, dann können wir noch besser werden.“

 

…über seine Rolle in der Mannschaft: „Der Trainer war sehr unzufrieden, dass ich vier Fouls hatte. Aber wir hatten nichts zu verlieren, waren 12 Punkte hinten. Ich habe mich bemüht kein Foul zu machen. Der Trainer steckt viel Vertrauen in uns alle, er baut viele junge Spieler ein. Langfristig zahlt sich das aus.“

 

 (Spieler ):

 

…über seine Leistung: „Generell war die Energie der ganzen Mannschaft, auch von der Bank her, wichtig. Ich will mich nie selber herausstellen, das ganze Team wollte den Sieg und hat daran geglaubt. Wir sind sehr oft hinten nach der ersten Halbzeit, das ist fast immer so. Wir geben nie auf und kämpfen bis zum Schluss, das ist auch bei mir so. Ich bin immer emotional.“

 

(Sky Experte):

 

…über das Spiel: „Zur Halbzeit war das Bild, dass Traiskirchen immer auf der Lauer liegt. Es ist ihnen dann gelungen, dass Ruder zu übernehmen, aber natürlich auch, weil Wels komplett den Offensivrhythmus verloren hat. Das hängt natürlich auch mit der verbesserten Defensive der Traiskirchner zusammen. Bei Wels hat jeder versucht der Held zu sein und nur von draußen geworfen. Wels hat sich dann angepasst ans Spiel, hat versucht das zu verändern. Das ist ihnen fast gelungen, aber sie haben die Würfe einfach nicht getroffen. Deswegen war die Offensivleistung der Welser zu wenig, um hier zu gewinnen. Am Ende war der Sieg für Traiskirchen verdient.“

 

…über Traiskirchen: „Zur Halbzeit hatten sie eine eklatante Wurfschwäche, vor allem im Zweierbereich. In der zweiten Halbzeit haben sie 12 von 18 Zweier getroffen. Da sieht man wie viel leichter es einem das Leben macht, wenn man unter dem Korb einfach trifft. Für mich ist es ein ähnlicher Spielverlauf wie gegen Wien, nur das man heute das Problem ein bisschen früher erkannt hat. Man hat das Problem in den Griff bekommen und das Spiel gewonnen. Das ist nicht nur für junge Spieler, aber vor allem für junge Spieler sehr wichtig. Das ist ein Lernprozess, dass man das versteht, verändert und dann auch die Früchte dafür ernten kann. Das ist als Spieler etwas sehr Schönes.“

 

über Wels: „Am Ende waren es ein paar kleine Details. Der fehlende Kampfgeist war für mich auch ein Faktor, man hat niemanden gehört, der das Team ein bisschen wach rüttelt. Man konnte den Kampfgeist, den Traiskirchen entwickeln konnte, nicht matchen. Das war für mich auch ein wichtiger Faktor.“

 

…über Player of the Game Blazevic: „Er hat seinem Team genau das gegeben, was es zuerst nicht bekommen hat, er hat genau das gemacht, was Traiskirchen unbedingt brauchte. Das dritte Viertel hat die Wende eingeleitet und er war einer der Hauptakteure. Endlich mal Punkte von außen, endlich mal verwandelte Zweier und Dreier.“