„Das tut weh“: Kroatien ist verärgert über späten Ausgleichstreffer
Kroatien muss sich im zweiten Gruppenspiel der EM nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit mit einem 2:2-Unentschieden gegen Albanien begnügen. Damit stehen die beiden Nachzügler der Gruppe B bei einem Punkt und benötigen einen Sieg im letzten Vorrundenspiel. Hier sind die Stimmen zum Spiel.
Zlatko Dalic (Kroatien-Teamchef): „Es war ein schwieriges Spiel, mit zwei total unterschiedlichen Spielhälften. Wir haben viel investiert, um 2:1 in Führung zu gehen und dann haben wir noch spät ein Tor kassiert. Das tut weh. In der ersten Halbzeit waren wir sehr schlecht, in der zweiten viel besser, das gibt Zuversicht für das Spiel gegen Italien. Ein Sieg gegen Italien und wir sind weiter. Wir sind noch immer im Rennen.“
Luka Sucic (Kroatien-Spieler): „Die Enttäuschung ist riesig, so etwas darf einer Mannschaft wie uns nicht passieren. Wir führen und hätten das ruhig zu Ende spielen müssen. Das ist eine Lehre für uns. Wir müssen positiv bleiben. Wir wissen, dass wir die Qualität haben, um doch noch weiterzukommen.“
Sylvinho (Albanien-Teamchef): „Ich bin sehr glücklich mit unserem Auftritt, ich denke, wir haben das verdient. Wir haben mit Herz gespielt. An diesen Punkt werden sich die Spieler bis ans Ende ihres Lebens erinnern. Wir sind ein junges Nationalteam, wir müssen das Spielfeld betreten, immer mit Herz kämpfen und bei dieser EURO lernen.“
Klaus Gjasula (Albanien-Torschütze): „2:2 ist in Ordnung. Mit etwas Glück schießen wir noch das dritte Tor. Wir wissen, dass das Spiel gegen Spanien sehr schwer werden wird, aber im Fußball ist alles möglich. Wenn wir wieder so auftreten wie heute, kann alles passieren.“
Nur Remis gegen Albanien: Last-Minute-Treffer schockt Kroatien
(APA)/Beitragsbild: Imago
