VIENNA,AUSTRIA,02.OCT.20 - ICE HOCKEY - ICE Hockey League,EC Vienna Capitals vs EHC Black Wings Linz. Image shows head coach Dave Cameron (Capitals). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Dave Cameron: „Es ist eine gute Energie in der Mannschaft“

via Sky Sport Austria
  • Pierre Beaulieu: „Wir waren nicht konsequent“
  • Gregor Baumgartner: „Grundsätzlich ist der Plan noch mehr Österreicher einzubauen“
  • Colin Campbell: „Mir gefällt es, wie wir agieren“
  • David Kickert: „Das hat bei uns lasch ausgeschaut“
  • Gary Venner: „Die Mischung passt bei den Capitals“

 

Die spusu Vienna Capitals schlagen die Black Wings 1992 mit 5:3. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

spusu Vienna Capitals – Black Wings 1992, 5:3 (1:0, 2:2, 2:1)

 

Dave Cameron (Head Coach spusu Vienna Capitals):

…nach dem Spiel: „Sehr gut, dass Hockey zurück ist, natürlich hätte ich gern noch mehr Fans in der Halle, aber wir sind zufrieden und glücklich. Das Mitteldrittel war fehlerhaft, es ging hin und her, dann haben wir uns gesteigert und ich bin mit dem dritten Drittel sehr zufrieden. Wir versuchen unseren Weg zu spielen und uns Chancen zu erarbeiten, wir haben einige erzwungen, waren kreativ. Es ist eine gute Chance für die jungen Spieler sich zu entwickeln, es ist eine gute Energie in der Mannschaft drinnen. Colin Campbell ist sehr gut, die Chemie passt, alle drei haben einen hohen Hockey-IQ, das passt dann auch. Colin war schon gut drauf, als er ins Trainingcamp gekommen ist. Es ist immer eine enge Liga, es ist nie einfach, es sind alle richtig gut, das weiß ich aus der Vergangenheit.“

 

Christian Dolezal (Co-Trainer spusu Vienna Capitals):

…in der zweiten Drittelpause: „Ich bin froh, dass alles losgeht. Es ist eine gute Ausgangslage, weil ich viele Spieler kenne, es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten. Viele Sachen waren richtig gut, wir hatten aber zu viele Turnover aus der Defensive raus. Wir müssen aufs Gas drücken und das nächste Tor, dann können wir hinten leichter spielen.“

 

Colin Campbell (spusu Vienna Capitals):

…nach dem Spiel: „Wir haben schnell gespielt, ein gutes Umschaltspiel gehabt, es hat alles gepasst. Ich will jedes Spiel treffen, bin glücklich, wenn ich am Score-Sheet oben bin, aber wenn ich es nicht bin und wir gewinnen, ist es auch gut. Ein super Job und toller Pass von Ty Loney. Das Zusammenspiel (des Teams) funktioniert immer besser. Mir gefällt es, wie wir agieren, es sieht gut aus. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen.“

 

Pierre Beaulieu (Head Coach Black Wings 1992):

…nach dem Spiel: „Wir waren nicht konsequent und nicht gut genug im Fünf-gegen-Fünf. Wir waren zu undiszipliniert, haben zu viele Torchancen zugelassen. Wir haben gut gekämpft, aber gegen eine gute Mannschaft aus Wien müssen wir auswärts einfacher spielen. Wir müssen kämpfen und mit Körper spielen, das haben wir heute nicht genug gemacht. So hast du auswärts keine Punkte verdient. Wir haben eine gute Chemie in der ersten Linie, wir werden unseren Weg mit den anderen Linien finden, da brauchen wir ein bisschen Zeit.“

 

Gregor Baumgartner (Manager Black Wings 1992):

…in der ersten Drittelpause: „Es ist ganz ungewohnt (auf der anderen Seite), es hat mir Riesenspaß gemacht mit Sky, jetzt habe ich eine neue Aufgabe, die spannend ist und ich durfte viel lernen. Es war durch die Situation mit Covid, die uns immer noch belastet, nicht einfach, die Kaderzusammenstellung und einen richtigen Trainer zu finden, ich mache das zum ersten Mal, viel mehr Herausforderung hätte es nicht geben können. Es ist wichtig, dass wir geduldig bleiben, Ich habe viele Kandidaten (für den Trainerposten) interviewt. Pierre (Beaulieu) war einer der Kandidaten, die ich schon früh zum ersten Mal interviewt habe und der im Prozess laufend dabei war. Grundsätzlich ist der Plan noch mehr Österreicher einzubauen und den Unterbau dazu. Heuer ist die Situation (durch Covid) nicht so einfach, einige Dinge konnten wir nicht im ersten Jahr umsetzen. Wir haben die Akademie Oberösterreich an Bord geholt, arbeiten an Strukturen, das dauert seine Zeit. Ich hätte heuer schon gerne mehr Österreicher im Kader. Diese Herausforderung hat mir heuer sehr gut gefallen, ich stehe für Entwicklung. Ich trainiere noch meine Hobbymannschaften, wenn es die Zeit zulässt, so bleibe ich dem Trainerjob erhalten, im Moment fokussiere ich mich darauf meinen Job (als Manager) zu machen.“

 

David Kickert (Goalie Black Wings 1992):

…nach dem Spiel: „Die Wiener sind reingestartet, haben die Zweikämpfe gewonnen und verdient gewonnen. Ich habe das Gefühl gehabt, dass der vierte (Treffer) abgefälscht war, beim dritten ist einer mit dem Schläger bei mir angekommen. In den ersten zwei Spielen haben wir viel Glück gehabt, heute hat sich gezeigt, wie es ausschaut, wenn man gegen eine gute Mannschaft aus Wien spielt. Wir müssen Eislaufen, wir sind nur gestanden, haben alle Zweikämpfe verloren, das hat bei uns lasch ausgeschaut.“

 

Gary Venner (Sky Experte):

…über die spusu Vienna Capitals: „Die ersten drei Blöcke der Caps haben mehr gebracht als die Linzer, das ist zu wenig. Der Kader der Capitals heuer, die neuen Spieler angeführt von Campbell, die young guns sind on fire, die Mischung passt bei den Capitals. Die Caps waren sehr lauffreudig, zweikampfstärker, diese jungen Spieler haben viel Eiszeit bekommen, so baut man das Selbstvertrauen auf. So kriegt man das Feuer in die Mannschaft rein. 20 Spieler haben sie behalten können und den gleichen Trainer, das passt alles zusammen, von Saison zu Saison tut man sich so leichter.“

…über die Black Wings 1992: „Ich kenne Pierre Beaulieu auch schon länger, er strahlt diese Positivität aus. Durch Corona sind die Gedanken der Teams verstärkt worden mit jungen Österreichern zu spielen, das freut die Zuschauer und baut Hoffnung auf, ich finde das sehr positiv. Linz muss am Anfang der Saison noch die richtige Mischung finden. Der zweite, dritte Block, da muss was kommen. Wenn Kickert heute nicht so stark gespielt hätte, dann hätten sie vielleicht höher verloren.“

…über den HCB Südtirol Alperia: „Den HCB habe ich ganz oben auf meiner Rechnung, wir erwarten, dass sie wieder einmal sehr weit kommen.“