„Der beste Moment meines Lebens“: Sarrazin bejubelt historisches Streif-Double
„Ich kann das alles gar nicht begreifen, es ist verrückt, das ist sicher der beste Moment meines Lebens“, sagte der aufgekratzte doppelte Kitzbühel-Sieger Cyprien Sarrazin, der vor Begeisterung über seine Fahrt gleich ausgelassen auf die Werbebande sprang.
Der 29-Jährige bestritt erst seine 14. Abfahrt im Weltcup: Von den vergangenen fünf Rennen hat er nun drei gewonnen, zweimal wurde er Zweiter – jeweils hinter Marco Odermatt. Der drittplatzierte Dominik Paris lag 1,44 Sekunden zurück.
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Sarrazin bejubelt „verrückten Lauf“
„Ich kann es nicht glauben. Es war ein verrückter Lauf. Fast perfekt, denn Perfektion gibt es nicht“, meinte er selbst später. Als zweitem Franzosen nach Luc Alphand, der 1995 und 1997 gewonnen hatte, gelang dem 29-Jährigen ein Abfahrts-Double im Mekka des alpinen Skisports.
Schon Odermatt hatte es unmittelbar vor Sarrazin verwegen hinunter getrieben, die Bestzeit des Schweizers wurde aber keine zwei Minuten später der Resteverwertung zugeführt. „Ich wusste, dass nach mir der große Favorit kommt. Ich habe auch gemerkt, dass es oben nicht gepasst hat“, sagte Odermatt. Paris urteilte über seine beiden Konkurrenten: „Die sind einfach mit einem anderen Vertrauen und einem anderen Niveau momentan unterwegs.“
Im Ziel entledigte sich Sarrazin im Adrenalin-Rausch seiner Ski, kletterte auf die luftgepolsterte Bande und ließ sich wie ein Weltmeister feiern. „Ich habe gestern schon im Bett darüber nachgedacht, so zu feiern“, verriet er. Zahlreiche Ski-Legenden, hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft und andere Prominente spendeten bei Postkarten-Wetter den gebührenden Beifall.
(SID/APA).
Beitragsbild: GEPA.
