VIENNA,AUSTRIA,11.FEB.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, FK Austria Wien vs SK Rapid Wien. Image shows fans of Rapid with bengal fireworks. Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Patrick Leuk

Derby-Krawalle: Geldstrafen für Rapid und Austria

via Sky Sport Austria

Der Strafsenat der tipico Bundesliga hat am Dienstag die Strafen nach den Ausschreitungen und beim Wiener Derby am 12.02.2017 bekannt gegeben. Der FK Austria Wien und der SK Rapid Wien erhielten Geldstrafen.

Die Presseaussendung im Wortlaut:

Der Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga fasste betreffend der Vorfälle beim Wiener Derby FK Austria Wien – SK Rapid Wien vom 12.02.2017 folgende Beschlüsse:

FK Austria Wien: 20.000 Euro Geldstrafe wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und missbräuchlicher Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen.

SK Rapid Wien: 35.000 Euro Geldstrafe wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und missbräuchlicher Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen durch den Gastverein.

 

Die Austria kündigte noch am Dienstagnachmittag Einspruch gegen das Bundesliga-Urteil an. “Da uns das Strafausmaß jedenfalls zu hoch erscheint, werden wir fristgerecht Protest einlegen”, betonte Austria-AG-Vorstand Markus Kraetschmer, der die Vorfälle beim Derby “auf das Schärfste” verurteilte. “Unsere Möglichkeiten als Veranstalter sind jedoch durch gesetzliche Rahmenbedingungen eingeschränkt.”

Gleichzeitig kündigte Kraetschmer an, “gegen die Verursacher und alle Beteiligten alle uns möglichen Schritte einzuleiten”. Man stehe diesbezüglich in Kontakt mit der Exekutive und dem Sicherheitsdienst. “Diese Auswertungen laufen noch”, erklärte der Vorstand des Tabellendritten.

Auch Rapid wird gegen das Urteil der Bundesliga Protest einlegen. “Dies vor allem aufgrund der exorbitanten Höhe der Strafe, die sich in Dimensionen bewegt, wie sie üblicherweise in UEFA-Bewerben oder der höchsten Spielklasse unseres Nachbarlandes Deutschland ausgesprochen werden”, wurde Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft der SK Rapid GmbH, in einer Aussendung am Dienstag zitiert.

Peschek verurteilte nochmals “explizit die gefährlichen und unverantwortlichen Böllerwürfe, die zu einem beträchtlichen Teil auch für diese Strafe verantwortlich sind, ebenso wie jegliche Form von Gewalt”.

 

Artikelbild: GEPA