Deutschland hat auf dem Weg zum angepeilten Heimtriumph bei der Fußball-EM die nächste Hürde genommen

„Die Mannschaft zeigt guten Charakter“: Die Stimmen zum Deutschland-Sieg gegen Dänemark

Deutschland hat auf dem Weg zum angepeilten Heimtriumph bei der Fußball-EM die nächste Hürde genommen. Der Turnier-Gastgeber setzte sich am Samstagabend im Achtelfinale gegen Dänemark in Dortmund mit 2:0 (0:0) durch. Die Stimmen zum Spiel (via Servus TV).

Julian Nagelsmann (Deutschland-Teamchef): „Es war ein skurriles Spiel. Wir waren zunächst überragend drin. Dann war es ein Spiel voller Widerstände. Dagegen haben wir gut angekämpft. Wir sind verdient weitergekommen.“

Antonio Rüdiger (Deutschland-Verteidiger): „Es fühlt sich sehr gut an. Wir waren von Anfang an dominant, was wir kritisieren können ist, dass wir sie nicht vorher getötet haben. Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen. Es war natürlich nicht einfach, aber diese Mannschaft zeigt guten Charakter, dass sie gegen alle möglichen Widrigkeiten zurückkommen und immer Gas geben kann. Wir haben noch drei Endspiele. Wir nehmen es wie es kommt, fertig aus.“

Nico Schlotterbeck (Deutschland-Verteidiger): „Ich glaube, dass wir ein super Spiel gemacht haben. Wir hatten wieder wahnsinnige Fans hinter uns, das Stadion hat gebebt. Ich freue mich riesig für die Mannschaft, sie hats sich das verdient für die harte Arbeit. Ich bin ganz froh, dass wir ins Viertelfinale gekommen sind. Ich hatte bisher nicht die glücklichsten Auftritte beim DFB, deswegen bin ich sehr froh, dass wir heute zu Null gespielt haben. Wir haben gut verteidigt, kaum was zugelassen und uns belohnt mit den zwei Toren.“

Thomas Delaney (Dänemark-Mittelfeldspieler): „Es ist sehr hart jetzt für uns. Wir haben gegen ein gutes Team verloren. Es hat einfach nur gefehlt, dass wir das Messer reinstecken. Das Spiel war wie wir es erwartet hatten. Ich weiß nicht ob es ein deutliches Abseits vor unserem Tor war. Danach gleich das Gegentor. Es war wie wenn du einen Kübel kaltes Wasser über den Kopf bekommst. Wir haben viel investiert, mussten ordentlich leiden, das muss man zugeben.“

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(APA) / Bild: Imago