Die Sky-Frühjahrsvorschau 2026: WSG Tirol
Am Freitag startet die ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga live auf Sky – mit Sky X unkompliziert den besten Livesport streamen) in die Frühjahrssaison 2026!
Vor dem Auftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über die WSG Tirol, zusammengestellt von Sky-Reporterin Lisa Perstaller.
Transfers
Zugänge
- keine
Abgänge
- Florian Rieder (29, Austria Salzburg)
Vorbereitung
In seiner zweiten Wintervorbereitung als WSG-Coach hat Philipp Semlic den Tiroler Winter so richtig kennen gelernt. Während im Vorjahr der große Schneefall weitgehend ausgeblieben war, sah die Sache im Jänner 2026 anders aus. Entweder war es bitterkalt oder es hat geschneit. An ein Training auf Naturrasen war kaum zu denken. Deshalb war die Vorfreude auf das alljährliche Trainingslager in Malta auch riesengroß. Zunächst war das Wetter dort auch wie erwartet, die Tiroler wurden von Sonnenschein und milden Temperaturen empfangen. Schon bald änderte sich das aber, das Wetter schlug um, die Mittelmeerinsel wurde mit Regen und Sturm überzogen.
Außerdem riss sich der erst von einer Seitenbandverletzung genesene Quincy Butler ohne Fremdeinwirkung das Kreuzband und wird der WSG deshalb in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch Offensivmann Thomas Sabitzer hat die Wintervorbereitung nicht unbeschadet überstanden, ihn setzt aktuell eine Muskelzerrung außer Gefecht.
Wenn man auf die ersten drei von vier Testspielen blickt, dann fällt sofort auf, dass die Chancenverwertung die größte Baustelle war. In diesen drei Spielen (Jahn Regensburg, NK Bravo, NK Triglav) erzielten die Wattener gerade mal ein Tor, der 6:0-Kantersieg gegen Zweitligist Austria Lustenau zum Abschluss der Vorbereitung war richtig wichtig – auch wenn Testspielergebnisse – so Coach Philipp Semlic – „keine Bedeutung haben“. Klar ist: Die Tore muss bei der WSG Tirol das Kollektiv schießen, denn man kann natürlich nicht davon ausgehen, dass Kapitän Valentino Müller – ein Sechser – nochmal acht Tore schießt.
Die Stimmung in der Mannschaft ist top, das Team ist eine Einheit und das ist bei einer Mannschaft wie der WSG Tirol das Um und Auf. Außerdem betont der Coach der Tiroler: „Wir haben definitiv wieder einen Schritt gemacht, werden immer klarer in unserer Spielidee. Wenn man bei den Verantwortlichen nach einem (Vorbereitungs-)Fazit fragt, dann entgegnet Manager Stefan Köck Folgendes: „Ich würde es durchwachsen nennen. Einerseits haben wir diesen überragenden Teamspirit und die Jungs sie voll auf Zug andererseits hatten wir mit wirklich widrigen äußeren Bedingungen zu kämpfen und gehen mit Butler und Sabitzer mit zwei Verletzten aus der Vorbereitung raus.“
In Sachen Stadionumbau gibt es keine großen Neuigkeiten. Es sieht weiterhin sehr gut aus, bis dann aber die Bagger in Wattens auffahren können, müssen noch ein paar Unterschriften eingeholt werden. Grundsätzlich ist aber damit zu rechnen, dass die Wattener im Laufe ihrer (vorausgesetzt sie schaffen den Klassenerhalt) achten Bundesligasaison endlich wieder ins heimische Gernot Langes Stadion zurückkehren. Das wäre für die Tiroler in jeder Hinsicht ein absoluter Meilenstein, alle Beteiligten betonen immer wieder, wie essentiell es für den Wattener Bundesligafußball ist, eine eigene Heimstätte zu haben.
Rising Stars
Der Begriff Rising Star passt im Grunde genommen nicht so ganz perfekt zur WSG, da bei den Tirolern alles über ein starkes Kollektiv geht. Aber natürlich gibt es auch bei den Grün-Weißen Spieler, die herausstechen oder sich überragend entwickeln. Jamie Lawrence, ohnehin schon absolut unverzichtbar für die Wattener, hat noch mal einen Schritt gemacht. Apropos Lawrence: Der Abwehrhüne wurde im Winter immer wieder mit Celtic Glasgow in Verbindung gebracht. Bisher gab es aber keinen direkten Kontakt zu den WSG-Verantwortlichen.
Dass Nikolai Baden Frederiksen im Sommer ohne Spielpraxis und nicht ganz topfit zu den Tirolern stieß, ist kein Geheimnis. Der Däne sollte langsam herangeführt werden, wurde aber aufgrund seiner Klasse trotzdem schnell zum Startelfspieler, traf vier Mal und war ein belebendes Element. Nun hat er eine ganze Vorbereitung absolviert, möglicherweise entwickelt auch er sich im Laufe dieses Frühjahrs wieder zum grünweißen Keyplayer. Was es zu diesem Thema noch zu sagen gibt, ist, dass im Grunde genommen ein Großteil der WSG-Mannschaft ohnehin bereits sehr gut performed hat, die Tiroler einen kollektiv starken Herbst gespielt haben
Wunschelf/Mögliche Startelf

Anmerkung: David Kubatta ist gegen den LASK (Frühjahrsauftakt) gesperrt.
Prognose Vereinsredakteurin
Die Tiroler starten mit einer guten Ausgangsposition ins Frühjahr, haben zehn Punkte Vorsprung auf das Tabellenende und nur fünf Zähler Rückstand auf die Plätze vier bis sechs. Auch wenn es theoretisch noch möglich ist, so ist in Wattens die Meistergruppe kein Thema. In den verbleibenden fünf Spielen bis zur Teilung geht es darum möglichst viele Punkte zu holen um dann eine gute Ausgangsposition für die Qualifikationsgruppe zu haben. Gleich zum Auftakt trifft die WSG mit dem LASK auf eine absolute Topmannschaft. Eine Woche später ist dann Sturm Graz, der amtierende österreichische Meister, im Tivoli zu Gast.
Die direkten Konkurrenten kommen dann in den abschließenden drei Spielen des Grunddurchgangs: Ried, Blau-Weiß Linz und der GAK. Diese drei Spiele sind definitiv extrem wichtig für die Tiroler um das oben genannte Ziel – den Vorsprung auf das Tabellenende aus zu bauen – zu erreichen.
Tipp Vereinsredakteurin Endplatzierung
eine gute Platzierung in der Qualifikationsgruppe
Bild: GEPA
