Die Sky-Saisonvorschau: LASK

Ab Freitag rollt der Ball wieder in der ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga live auf Sky – mit dem Sky X-Traumpass unkompliziert den besten Livesport streamen)! Vor dem Saisonauftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über den LASK, zusammengestellt von Sky-Reporter und Vereinsredakteur Roland Streinz.

Saisonziel

Kommende Saison wieder ein internationaler Startplatz, im Cup überwintern und international eine gute Saison spielen.

Vorbereitung

Top: Kein Testspiel verloren, viel Qualität ist dazu gekommen (alle Spieler ablösefrei!) und mit Thomas Sageder ein neuer Trainer. Er wird den Fokus wieder mehr auf das legen wird, was die LASK-Fans schon unter Oliver Glasner und Valerien Ismael geschätzt haben: Schnörkelloses Spiel nach vor und höheres Anlaufen der Gegner, wenn es die Spielsituation hergibt. Großes Plus: Die Kadergröße, vor allem für die Mehrfachbelastung.

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Flop: Die Kadergröße könnte sich als Boomerang erweisen. Mehr als 30 Mann, allesamt mit Qualität, wollen bei Laune gehalten und auch sinnvoll trainiert werden. Aber: Bis Ende August ist noch genug Zeit, den einen oder anderen Spieler abzugeben. Die „Amtssprache“ in der Kabine ist Englisch, sicherlich nicht ideal einer Findungsphase, in der viel kommuniziert werden muss.

Transfers

Zugänge: George Bello (Arminia Bielefeld), Ebrima Darboe (AS Roma), Moussa Kone (Nimes Olympique), Elias Havel (Liefering), Lenny Pintor (AS Saint-Etienne), Ivan Ljubic, Jörg Siebenhandl (beide SK Sturm Graz), Andres Andrade (Arminia Bielefeld), Sanoussy Ba (RB Leipzig), Husein Balic (zurück vom SCR Altach), Efthymios Koulouris (zurück von Alanyaspor), Nikolas Polster (zurück von Vorwärts Steyr), Filip Twardzik (zurück von Spartak Trnava);

Abgänge: Efthymios Koulouris (Pogon Stettin), Thomas Sabitzer (WAC), Alexander Schlager (FC Red Bull Salzburg), Nemanja Celic (zurück zu Darmstadt 98), Enrique Wild (DSV Leoben), Oumar Sako (fix zu Arda Kardzhali), Maksym Taloverov (zurück zu Slavia Prag), Marvin Potzmann (Austria Wien), Jan Boller;

Durchschnittsalter Kader (33 Spieler): 25,3 Jahre

Mögliche Startelf

„Rising Stars“

Ich lege mich auf eine Personalie fest, gehe da „all in“: Moussa Kone hat aus mei- ner Sicht vieles, das einen echten Knipser ausmacht. Gute Athletik, Schusstechnik und eine hohe technische Veranlagung. Es weiß außerdem, wo das Tor steht. Das wissen zwar viele andere Spieler auch, aber er hat die Fähigkeit, es auch zu treffen.

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In der Abwehr wird man mit den Dauerläufern Luckeneder und Ziereis viele Punkte sammeln können. Vorne sollte man Neo-Kapitän Zulj und Kone in sein Team stellen. Ersteren kennt man ja, zweiterer: siehe oben.

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Spielanlage

„Back to the roots“ würde als Beschreibung gut passen und dennoch hat Thomas Sageder, der als Trainer offensiv-denkend „sozialisiert“ wurde, recht variable Vorstellungen. Er kann mit seiner Mannschaft, je nach Gegner, flexibel agieren. Er war viele Jahre bei Red Bull hatte u.a.

Oliver Glasner als „Lehrmeister“. Die Vorbereitung war eine torreiche (auf beiden Seiten…), die Spiele des LASK werden keine Langweiler. Es wird wieder höher, intensiver angelaufen und geradlinig der Weg zum gegnerischen Tor gesucht. Die bevorzugte Grundausrichtung wird ein variables 4-2-3-1 sein.

Prognose Vereinsredakteur

Der LASK hat einen sehr großen und auch qualitativ starken Kader. Im Cup wurde die erste Aufgabe (vs. SC Röthis 6:0) positiv erledigt. Jetzt gilt es gut in die Liga zu starten, um in der neuen „Raiffeisen Arena“ gleich Euphorie zu entfachen. Wie man weiß, kann es beim LASK in beide Richtungen sehr schnell gehen. Die Latte liegt nach Rang 3 in der Vorsaison hoch, nach den vielen Neuzugängen sind die Erwartungen dementsprechend.

Tipp Endplatzierung

Platz 3. Angesichts des Kaders ein fast konservativer Tipp, allerdings: An Red Bull Salzburg führt auch in dieser Saison kaum ein Weg vorbei und Sturm Graz wirkt sehr stabil, mit einem ebenso großen wie qualitativ hochwertigen Kader. Nicht zu vergessen: Der LASK hat viele neue und auch junge Spieler, die zu integrieren sind und stellt seine Spielanlage erneut um. Das benötigt Zeit, Rückschläge wären folge dessen logisch und daher auch der 3. Platz am Ende.

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