Die Sportstätten der Winterspiele 2026 im Überblick

Die Winterspiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo sind die Spiele der weiten Wege. Stundenlange Fahrten durch die Berge liegen vor den Olympia-Besuchern, falls sie planen, in den 16 Tagen des Events mehr als einen Wettkampfort zu sehen. Die Athletinnen und Athleten sind auf mehrere Cluster verteilt. Sky Sport Austria stellt die Orte und Sportstätten vor.

MAILAND

In der Metropole der norditalienischen Lombardei beginnt am 6. Februar das Spektakel mit der Eröffnungsfeier im altehrwürdigen Giuseppe-Meazza-Stadion, das knapp 80.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bietet. In der neugebauten Milano Santagiulia Ice Hockey Arena spielen die NHL-Stars vor bis zu 14.700 Zuschauern um Eishockey-Gold, in der Milano Ice Skating Arena (9815 Zuschauer) stehen Wettbewerbe im Eiskunstlauf und Shorttrack an. Weitere Eishockeyspiele und die Entscheidungen im Eisschnelllauf steigen in zwei Hallen im Messekomplex.

CORTINA D’AMPEZZO

Der zweite für die Spiele namensgebende Ort beheimatet Sportstätten für Ski alpin, Curling und den Schlittensport. Auf der Olimpia delle Tofane rasen die Frauen Richtung Tal, die Piste war schon 1956 bei den Spielen von Cortina im alpinen Programm. Das Cortina Curling Olympic Stadium war ebenfalls Teil der Ausgabe vor 70 Jahren. Nach langen Diskussionen bauten die Veranstalter das Cortina Sliding Centre für Bob, Skeleton und Rodeln neu.

ANTHOLZ

Die Südtirol Arena (Arena Alto Adige) war regelmäßig Schauplatz von Biathlon-Weltmeisterschaften, zuletzt im Jahr 2020. Im mit 1600 Meter hochgelegenen Stadion finden zudem jährlich Weltcups statt. Offiziell gehört Antholz zum Cortina-Cluster, zwischen beiden Orten liegen allerdings 65 Kilometer auf einer Straße, die während der Spiele sicher viel Geduld erfordert. 19.000 Zuschauer können die Wettbewerbe verfolgen.

Fragen und Antworten zu den Olympischen Winterspielen 2026

BORMIO

Die Frauen fahren in Cortina, die Männer mehr als fünf Autostunden entfernt über die Pista Stelvio in Bormio. Die Abfahrt gehört zu den schwierigsten und gefährlichsten im alpinen Ski-Weltcup. Ebenfalls in Bormio im Stelvio Ski Centre findet die olympische Premiere des Skibergsteigens statt.

LIVIGNO

Bormio und Livigno gehören zum sogenannten Valtellina-Cluster. In Livigno, nahe der Schweizer Grenze, steigen die Wettbewerbe im Snowboard (Livigno Snow Park) und Freestyle-Ski (Livigno Aerials & Moguls Park).

VAL DI FIEMME

Die nordischen Disziplinen Skispringen, Langlauf und Kombination finden im Tal im Nordosten des Trentino statt. Gesprungen wird auf den Schanzen im Predazzo Ski Jumping Stadium, gelaufen im Tesero Cross-Country Skiing Stadium wenige Kilometer voneinander entfernt.

VERONA

Auch in der Region Venetien machen die Spiele Station, allerdings nicht mit Wettkämpfen. Im 2000 Jahre alten Amphitheater feiern Veranstalter, Sportler, Funktionäre und Fans am 22. Februar das Ende der Winterspiele. Wenig später steigt dort auch die Eröffnungsfeier der Paralympics, knapp 12.000 Zuschauer finden im antiken Rund Platz.

(SID)

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Beitragsbild: Imago