GROEDIG,AUSTRIA,16.AUG.14 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Groedig vs SC Wiener Neustadt. Image shows the rejoicing of Roman Wallner, Stefan Nutz and Sascha Boller (Groedig). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Die Stimmen zu Grödig vs. Wiener Neustadt (3:0)

Der SV Grödig gewinnt mit 3:0 gegen den SC Wiener Neustadt. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv bei Sky Sport Austria.

 (Trainer SV Grödig):

…über das Spiel: „Man kann den Burschen nur gratulieren zur heutigen Leistung, wir waren in der ersten Halbzeit sehr spielbestimmend. Dann haben wir in der zweiten Halbzeit die Wiener Neustädter kurz wieder ins Spiel kommen lassen, haben da ein bisschen Glück gehabt bei einer Doppel- oder Dreifachchance, wo wir aber trotzdem noch gut reagiert haben. Trotzdem Kompliment an die Mannschaft, nach dem 8:0 war die Woche nicht leicht für uns, man macht sich natürlich seine Gedanken und die Stimmung ist auch nicht gerade am Höhepunkt gewesen. Aber das 3:0 heute war wieder ein ganz wichtiger Meilenstein für die Zukunft.“

 (Spieler SV Grödig):

…über sein Tor: „Ich bin sehr froh über das Erfolgserlebnis, aber man muss auch dazu sagen, dass Boller mich sehr schön freigespielt hat, also da gehören sicherlich 60%, wenn nicht mehr, ihm, ich bin sehr froh, dass er das gemacht hat. Den Ball muss man natürlich auch reinmachen, ich glaube es hat auch schon Spieler gegeben, die in der Situation verschossen haben. Ich bin froh, dass es mir gelungen ist. Es freut mich riesig, dass wir nach einem 8:0 vorige Woche, was sicherlich nicht so einfach ist, daheim 3:0 gewinnen.“

…über seine Situation im Verein: „Ich bin über jede Minute, die ich spielen darf, glücklich, über jedes Tor, dass ich schießen darf, sehr froh. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt.“

 (Spieler SV Grödig):

…über das Spiel: „Sicher ist es für das Selbstvertrauen sehr wichtig, wenn man zu Null spielt. Aber der Sieg war umso wichtiger, mir hätte heute auch ein 2:1 genügt. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und ich glaube er war auch verdient.“

 (Trainer Wiener Neustadt):

…über das Spiel: „Die Enttäuschung ist sehr groß, heute bin wirklich sehr gefrustet. Wir haben ganz gut angefangen zehn Minuten lang, wirklich aggressiv. Da habe ich mir schon gedacht, dass die Mannschaft gut drauf ist, wir pressen. Wir sind dann unerklärlicherweise gleich wieder zurückgefallen, da sind sie uns durchmarschiert durch das Mittelfeld, das war unglaublich. Wir sind 1:0 in Rückstand geraten, in der zweiten Halbzeit war es wieder ein viel besseres Auftreten über weite Strecken, wir hatten auch die Chancen zum Ausgleich. Wir arbeiten zwar miteinander, aber wir arbeiten nicht hundertprozentig miteinander und das sind genau die Sachen, die zu dummen Gegentoren und zu Fehlern führen. Dumm, heute bin ich bitter und sauer.“

…über die Defensivleistung: „Wir hätten dann auch noch vier Tore bekommen können und das kann nicht sein. Auch wenn ich einen Fehler mache, der zum 2:0 führt, muss ich trotzdem schauen, dass ich stabil bleibe. Aber dann geht der Kopf runter und das ist das Schlimmste, was es gibt in einer Mannschaft auf dem Platz. Dann ergibst du dich und das hätte zum Schluss wieder schlimm ausgehen können und das müssen sie endlich lernen, dass das nicht geht. Wenn sie nicht mitziehen, dann werden sie ununterbrochen so in der Kabine drin sitzen und was das für ein Ende hat wissen wir eh.“

 (Sky Experte):

…über Grödig: „Der Sieg hat einen ganz wichtigen Stellenwert. Nach dem 8:0 muss man erst einmal zurückkommen. Das war so eine Watschn, da muss man die ganze Woche dran denken, bei jedem Training. Das ist ganz wichtig, dass so ein überzeugender Sieg mit 3:0 gegen Wiener Neustadt stattfindet. Das ist wichtig für die Mannschaft für die Zukunft und die nächsten Spiele.“

 (Sky Experte):

…über Wiener Neustadt: „Sie haben auch schon alle mehr gelacht. Eins Punkt aus den ersten fünf Runden ist natürlich nicht viel, jetzt wissen dort wieder einmal alle, dass Feuer am Dach ist. Es wird immer schwerer, je mehr du auf den Deckel kriegst, desto schwerer wird es zurückzukommen. Aber bis jetzt ist es Pfeiffenberger in den letzten Jahren immer gelungen aus der Talfahrt wieder rauszukommen. Ich bin gespannt, wie es jetzt ausschaut.“