Dietmar Kühbauer: „Wir haben genau gewusst, was hier gefordert wird”

via Sky Sport Austria
  • Dominik Thalhammer: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns für unsere Überlegenheit nicht belohnt“
  • Srdjan Grahovac: „Ich bin glücklich und stolz auf meine Mannschaft“
  • Alexander Schlager: „Wir haben das Spiel 90 Minuten komplett im Griff gehabt“
  • Christoph Knasmüllner: „Wir haben heute gezeigt, dass wir eine geile Truppe sind“
  • Alfred Tatar: „Für dieses Spiel gibt es keinen besseren im Rapid-Kader als Srdjan Grahovac“
  • Hans Krankl: „Rapid ist momentan ein Angstgegner vom LASK“

 

Der SK Rapid schlägt den LASK mit 2:1. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

LASK – SK Rapid Wien, 1:2 (1:2)

Schiedsrichter: Walter Altmann

 

Dominik Thalhammer (Trainer LASK):

…nach dem Spiel: „Es war ein Ping-Pong-Spiel, das kann Rapid besser, wir wollten es nicht. Wir haben dann mehr Spielkontrolle gehabt in der zweiten Halbzeit und haben uns für unsere Überlegenheit nicht belohnt. Die Spiele gegen Rapid sind immer schwer, ein Gegner, der die Bälle hoch nach vorne schießt, das ist nicht leicht zu verteidigen. In der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht und hatten ein, zwei sehr gute Möglichkeiten und hätten die nutzen können, dann wäre das Spiel zumindest Unentschieden ausgegangen. Wir hatten in der ersten Halbzeit die Kontrolle nicht so, in der zweiten schon und wir haben uns nicht belohnt.“

 

Alexander Schlager (Tormann LASK):

…nach dem Spiel: „Wir haben zwei billige Tore aus Standardsituationen bekommen. Verpasst auf der zweiten Stange präsent zu sein. Wir haben das Spiel 90 Minuten komplett im Griff gehabt, sie haben gute Umschaltmomente gehabt, über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Ich hätte lieber nicht so gut gespielt und drei Punkte mitgenommen.“

 

Jürgen Werner (Vizepräsident LASK):

…vor dem Spiel: „Ich will nicht Öl ins Feuer gießen, ich schätze Didi (Kühbauer, Anm.) als Spieler und Trainer sehr, er hat wirklich gute Arbeit geleistet. Über das Benehmen bei den Spielen schweige ich lieber. Das Spiel heute hat einen hohen Stellenwert für beide Mannschaften, ein Vergleich auf Augenhöhe. Wir haben uns in den letzten Jahren gematched, wer die zweite Kraft im Land sein kann. Es ist immer noch der Grunddurchgang, es geht mehr um den Kopf und dass man sieht, dass man Rapid wieder Paroli bieten kann. Die letzten Duelle waren nicht so prickelnd für uns. Wir müssen uns stabilisieren und unser Spiel aufs Feld bringen.“

 

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):

…nach dem Spiel: „Wir haben heute einen schwierigen Gegner geschlagen. Es geht weiter, abgehakt, es war eine gute Leistung. Wir haben genau gewusst, was hier gefordert wird, die Jungs haben das von der ersten bis zur 94. Minute umgesetzt. Der LASK hat sehr wenige Möglichkeiten gehabt. Es war ein kampfintensives Spiel, der Ball war oft in der Luft und die Jungs haben sich auf dieses Spiel eingestellt, das hat mir gut gefallen. Es war ein faires Spiel, sehr zweikampfbetont, von der körperlichen Seite ein intensives Spiel. Es sind noch ein paar Spiele bis zum Playoff und dann zählen die Punkte, dranbleiben und so weitermachen.“

…über die Meinungsverschiedenheit zwischen Mateo Barac und Kelvin Arase nach dem Spiel: „Das sind Homies, das ist kein großes Ding, die Jungs vertragen sich extrem gut. Grundsätzlich sind Kelvin und Mateo gute Freunde. Da bin ich dermaßen entspannt. Kelvin hat garantiert nicht die richtige Schuhwahl getroffen.“

…vor dem Spiel: „Yusuf Demir und Dejan Ljubicic sollten gegen den WAC wieder dabei sein, bei Maxi Hofmann müssen wir schauen. Es ist so lange her, mit Dominik Thalhammer gibt es einen neuen Trainer, ich respektiere den LASK und genauso muss es von der anderen Seite auch sein.“

 

Christoph Knasmüllner (SK Rapid Wien):

…nach dem Spiel: „Ein richtig großer Fight, es ging hin und her, ein hart erkämpfter Sieg. Wir müssen trotzdem von Spiel zu Spiel schauen, wir haben heute gezeigt, dass wir eine geile Truppe sind. Wir hätten den Ball mehr am Boden halten und ein paar Tore mehr schießen können. Es funktioniert zurzeit sehr gut. Ich bin sehr glücklich, dass ich der Mannschaft helfen kann, es war ein geiles Spiel heute.“

 

Srdjan Grahovac (SK Rapid Wien):

…nach dem Spiel: „Wir sind glücklich, wir wussten was uns in Linz erwartet, ein starker Gegner mit vielen Zweikämpfen. Ich bin glücklich und stolz auf meine Mannschaft, wie wir zusammengearbeitet haben, jeder hat für jeden gekämpft. Seit ich zurückgekommen bin, habe ich noch kein Tor gemacht und heute vor dem Spiel mit Petrovic geredet, dass es der richtige Moment heute wäre. Ich habe einfach geschossen und ein bisschen Glück gehabt. Ich will jedes Spiel spielen, aber es geht nicht um mich, sondern um die Mannschaft. Jeder kämpft für jeden, egal wer von Anfang an spielt. Wichtig ist, dass mein Trainer und die Mannschaft wissen, dass ich immer alles gebe.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…über das von Jürgen Werner angesprochene schlechte Benehmen von Dietmar Kühbauer während den Spielen: „Ichs sehe das überhaupt nicht so, es ist alles in geordneten Bahnen. Wer im Glashaus sitzt (…) die Corona-Krise 2020, das Training und das Verhalten von Jürgen Werner. Das war auch nicht das feinste Verhalten der Führungsetage dort.“

…über das Spiel: „LASK kann normalerweise über die Intensität dem Gegner die Luft wegnehmen, der LASK ist heute auf einen Gegner getroffen, der das auch kann. LASK hatte zwar eine hohe Intensität, aber Rapid hatte eine mindestens genauso hohe. Rapid hat das kontrolliert und verdient gewonnen.“

…über Srdjan Grahovac: „In diesem Spiel waren im Mittelfeld die Zweikämpfe wichtig, Kopfbälle wichtig, genau der Maßstab, der bei Grahovac anzulegen ist. Für dieses Spiel gibt es keinen besseren im Rapid-Kader. Für das Spiel war Grahovac eine Einser-Bank.“

 

Hans Krankl (Sky Experte):

…über das Spiel: „Rapid hat zur richtigen Zeit die Tore gemacht und in der zweiten Halbzeit war der LASK nicht mehr gut genug, um den Ausgleich zu erzielen. Der Ball war sehr viel in der Luft, es gab viele Kopfballduelle und Rapid hat für mich verdient gewonnen. Rapid darf träumen und bleibt an Salzburg dran. Träumen soll man, muss man, von Sachen, die man erreichen will, erst dann erreicht man sie wirklich. Rapid ist momentan ein Angstgegner vom LASK.“