Novak Djokovic darf in Paris weiter von seinem 25. Grand-Slam-Titel träumen! Der Serbe besiegte Alexander Zverev in vier

Djokovic entzaubert Zverev & steht im Halbfinale der French Open

Novak Djokovic darf in Paris weiter von seinem 25. Grand-Slam-Titel träumen! Die serbische Tennis-Legende besiegte den Weltranglisten-Dritten am Mittwochabend in vier Sätzen (4:6, 6:3, 6:2, 6:4) und feierte seinen 101. Erfolg bei den French Open.

Djokovic, der nach 3:17 Stunden seinen fünften Matchball verwandelte, steht bei seinen 21. French Open zum 13. Mal im Halbfinale. Dort trifft der Grand-Slam-Rekordsieger am Freitag auf den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner, der beim 6:1, 7:5, 6:0 gegen den Kasachen Alexander Bublik seine Titelambitionen eindrucksvoll unterstrich. Im zweiten Halbfinale stehen sich Titelverteidiger Carlos Alcaraz, neben Sinner der große Turnierfavorit, und der Italiener Lorenzo Musetti gegenüber.

An einem milden Abend nach einem nasskalten Tag verschlief der Djokovic bei geöffnetem Dach auf dem Court Philippe Chatrier den Beginn des Matches. Zverev nahm seinem zehn Jahre älteren Rivalen gleich den Aufschlag ab. Der dreimalige Paris-Sieger Djokovic fand danach besser ins Spiel, deutete immer wieder seine sagenhaften Fähigkeiten an, doch der Deutsche zog ganz ruhig und schnörkellos sein Spiel durch. Nach 46 Minuten war der erste Satzverlust des Serben im laufenden Turnier perfekt.

Djokovic abgebrüht – Zverev verzweifelt

Zverev hatte von den bisherigen vier Grand-Slam-Duellen mit Djokovic nur eines gewonnen – im Januar im Halbfinale von Melbourne, als der Serbe nach verlorenem ersten Satz aufgab. Diesmal machte Djokovic weiter, und Zverev verlor auf einmal die Linie. Er ließ sich auf kleinere Dispute mit Stuhlschiedsrichterin Louise Azemar Engzell (Schweden) ein, was ihn einige Sympathien des ohnehin eher pro Djokovic eingestellten Publikums kostete. Er spielte zu passiv und kassierte fast folgerichtig das Break zum 1:3.

Djokovic zauberte plötzlich, peitschte das Publikum an und schaffte den Satzausgleich. Das Match drohte Zverev zu entgleiten. Auch im dritten Durchgang kassierte er das Break zum 2:3, haderte, wirkte ratlos und rief verzweifelt in seine Box hoch. In dieser Phase ging kaum noch etwas, Djokovic verpasste Zverev mit all seiner Cleverness Wirkungstreffer um Wirkungstreffer.

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Foto: IMAGO