Novak Djokovic of Serbia in action during the US Open 2016 at the Billie Jean King Tennis Centre, Queens, New York on the 8th September 2016 Tennis - US Open 2016 Day Twelve Flushing Meadows US Open, New York, United States 09 September 2016 Â PUBLICATIONxNOTxINxUKxFRAxNEDxESPxSWExPOLxCHNxJPN BPI_LING_USO_DAY12_008.JPG

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Djokovic zieht ins US-Open-Finale ein

via Sky Sport Austria

(APA) Der Serbe Novak Djokovic hat am Freitag zum siebenten Mal ein Finale der Tennis-US-Open erreicht. Der 29-Jährige gewann sein Halbfinale gegen den Franzosen Gael Monfils (10) nach kuriosem Matchverlauf 6:3,6:2,3:6,6:2. Der topgesetzte Djokovic spielt am Sonntag gegen den Schweizer Stan Wawrinka (3) oder den Japaner Kei Nishikori (6) um seinen dritten Titel in New York nach 2011 und 2015.

Djokovic war zu Beginn vorerst mühelos in Richtung Satzführung marschiert, ein eher lustlos wirkender Monfils war weit entfernt von seinen Leistungen im bisherigen Turnierverlauf. Da war der 30-Jährige ohne Satzverlust geblieben. Doch als der Weltranglisten-Erste drei Satzbälle vorfand, ließ Monfils plötzlich und erstmals in dieser Partie sein Talent aufblitzen. Er ließ aber Breakbälle zum 4:5 ungenutzt und gab den Satz ab.

Der “Djoker” war auch in Durchgang zwei überlegen und spielte die 2:0-Satzführung recht sicher heim. Monfils erntete vom unzufriedenen Publikum sogar Pfiffe. Andererseits zog er dem mit leichten Handgelenksproblemen in das Turnier gegangenen Sieger der heurigen Australian Open und French Open mit zeitweise provozierendem Verhalten den Nerv. So stand Monfils bei Djokovic-Aufschlag nicht selten aufreizend im Feld.

Als Djokovic im dritten Durchgang 2:0 in Front gelegen war, schien das Matchende nahe. Verstärkte Pfiffe gegen sich stachelten Monfils aber scheinbar auf, und plötzlich packte er einen Zauberschlag nach dem anderen aus. Am Ende des Satzes stand ein 6:3 für den Franzosen. Beide Spieler wirkten mittlerweile aber auch angeschlagen. Monfils beugte sich nach fast jedem Ballwechsel erschöpft nach vorne.

Schließlich konsumierte nicht nur er, sondern auch Djokovic ein “Medical Time-out”. Nach einer Schulterbehandlung und einigen Breaks war jenes zum 4:2 für den bei Olympia in Runde eins gegen den Argentinier Juan Martin del Potro gescheiterten Superstar die Vorentscheidung, Monfils machte danach kein Game mehr. Damit erhöhte Djokovic im Head-to-Head mit Monfils auf 13:0.