Djuricin und seine Reaktion auf die “Gogo raus”-Rufe

via Sky Sport Austria

Am Donnerstag konnte der SK Rapid Wien das Play-off-Hinspiel gegen Steaua Bukarest mit 3:1 (2:0) für sich entscheiden. Neben dem sportlichen Erfolg gab es jedoch auch Unmutsäußerungen auf den Rängen: Unmittelbar vor dem Pausenpfiff präsentierten einige Fans aus dem “Block-West” ein Spruchband “wenn das Präsidium schweigt, muss die Kurve lauter werden”, gefolgt von “Gogo raus”-Rufen. Damit war Trainer Djuricin gemeint, der schon vor Spielbeginn von den Rapid-Ultras verbal attackiert wurde. Per offenem Brief, der vor dem Stadion verteilt wurde, forderte die Fangruppe “Gogo raus!”

Block West fordert: “Gogo raus!”

Auf der Presskonferenz nach dem Spiel wollte sich Trainer Goran Djuricin nicht direkt dazu äußern: “Aus Respekt meiner Mannschaft bitte ich um Verständnis, diese Frage nicht zu beantworten – zumindest nicht heute, weil ich mich um das Sportliche kümmern muss und das war Arbeit genug. Mir ist wichtig, dass ich in den Spiegel schauen kann. Ich arbeite 24 Stunden für Rapid und das ist für mich das Allerwichtigste.”

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Knasmüllner: “Sie sollen rufen, was sie wollen”

Der 43-jährige Rapid-Trainer war hingegen vom Auftritt seiner Truppe begeistert: “Meine Mannschaft war die erste Halbzeit sehr stark, voller Selbstvertrauen. Wir haben fast immer hoch attackiert, haben zwei Tore geschossen, zwei riesen Chancen vergeben und haben sie kaum ins Spiel kommen lassen. Ich glaube, die erste Halbzeit war richtig gut, war richtig stark – genau das, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Hälfte haben wir die ersten Minuten gleich einmal verschlafen. Aber natürlich sieht man, was Bukarest an Qualität bringen kann ist Wahnsinn. […] Im Endeffekt bin ich froh, dass wir das 3:1 gehalten haben.”

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