Dominik Thalhammer: „Auch wenn wir heute viel mehr Tore machen hätten können, hoffe ich, dass uns auch die drei Tore Kraft geben und Vertrauen für die nächsten Spiele“

via Sky Sport Austria
  • Alexander Pastoor: „Normalerweise muss ich nur meine Mannschaft beurteilen, aber heute war es eine enttäuschende Leistung vom Schiedsrichter“
  • Gernot Trauner: „Wir haben unzählige Chancen vorgefunden, konnten sie aber einfach nicht verwerten“
  • Martin Kobras: „Man sieht, dass wir momentan nicht mit dem LASK mithalten können“
  • Johannes Eggestein: „Der Elfmeter war unglücklich“
  • Hans Krankl: „Ein klarer Sieg der Linzer“

LASK gewinnt gegen Cashpoint SCR Altach mit 3:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

LASK – Cashpoint SCR Altach 3:0 (0:0)
Schiedsrichter: Markus Hameter

Dominik Thalhammer (Trainer LASK):
…nach dem Spiel: „Wir hatten eine unglaubliche Überlegenheit, aber machen momentan aus dieser Überlegenheit zu wenig. Dann bleibt es eng und damit machen wir es uns selber schwer. Da müssen wir wieder Vertrauen aufbauen und ich hoffe, auch wenn wir heute viel mehr Tore machen hätten können, dass uns auch die drei Tore Kraft geben und Vertrauen für die nächsten Spiele.“

…über Debütant Mamoudou Karamoko: „Er hat es sich in den Trainingseinheiten erarbeitet und deswegen auch einen Einsatz verdient. Er hat es in einigen Situationen unter Beweis gestellt. Es freut mich sehr und ich glaube, er war sehr erleichtert nach dem Elfmeter. Es war ein tolles Erfolgserlebnis für ihn.”

Johannes Eggestein (LASK):
…nach dem Spiel: „Der Elfmeter war unglücklich, aber ich freue mich umso mehr, dass wir am Ende noch 3:0 gewonnen haben. Wir haben in der ersten Halbzeit drei 100%ige, mit meinem (vergebenen) Elfmeter natürlich. Wir haben einfach das Tor nicht getroffen. Daher wurde das Spiel ein wenig zäh, aber ich glaube, am Ende haben wir hochverdient mit 3:0 gewonnen.“

…angesprochen auf das Spiel am Donnerstag in der Europa League gegen Tottenham Hotspur: „Wir freuen uns auf das Spiel, ist nochmals ein Highlight und wir wollen natürlich was mitnehmen.”

Gernot Trauner (LASK):
…nach dem Spiel: „Wir haben einfach die Tore nicht gemacht. Wir haben unzählige Chancen vorgefunden, konnten sie aber einfach nicht verwerten. Trotzdem haben wir an uns geglaubt und haben genauso weitergespielt. Natürlich hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können, aber wir haben 3:0 gewonnen und können damit sicher zufrieden sein.“

Jürgen Werner (Vizepräsident LASK) vor dem Spiel im Videobeitrag:
…über die Entwicklung des Klubs und über seine Aussage vom letzten Jahr: ,Wir sind von Red Bull Salzburg so weit weg, wie ich von meinem Idealgewicht` : „Es hat sich nicht viel verändert, sowohl an meinem Gewicht als auch am Abstand zu Red Bull. Wir haben uns in vielen Dingen stark verbessert und uns vielleicht ein wenig angenähert, aber der Rückstand ist nach wie vor da.“

…über Trainer Dominik Thalhammer: „Natürlich haben wir mit dem Trainerwechsel viel Staub aufgewirbelt und viele haben gesagt, dass er bisher nur Damentrainer war und ob er das überhaupt kann. Ich glaube, man hat gesehen, dass Dominik Thalhammer sehr wohl erfolgreich sein kann und ich glaube, dass wir uns in der Spielweise sogar weiterentwickelt haben.”

…über die Ziele für diese Saison: „Ziel muss sein, dass man unter den Top sechs ist, bevor geteilt wird.”

…angesprochen auf das Rezept des LASK: „Mir hat der Hannes Weninger einmal ganz flapsig gesagt: ,Jürgen, du musst in einer Mannschaft immer schauen, dass die Deppaten nicht mehr sind als die G`scheiten. ` So flapsig es auch klingt, aber es trifft den Nagel auf den Kopf.“

Alexander Pastoor (Trainer Cashpoint SCR Altach):
…nach dem Spiel: „Wir haben vor dem Spiel über defensive Stabilität gesprochen. Von dem her ist es eigentlich ganz okay gelaufen. Was uns weh getan hat – auf unser eigenes Verhalten komme ich später noch – der Schiedsrichter hat einige Fehlentscheidungen getroffen. Es war unser Nachteil. Jeder macht Fehler, aber zwei Elfer, die keine Elfer waren und vor allem ein Abseits von Maderner, wo er allein aufs Tor läuft. Normalerweise muss ich nur meine Mannschaft beurteilen, aber heute war es eine enttäuschende Leistung vom Schiedsrichter.”

…vor dem Spiel: „Wir haben in den Heimspielen gegen die Austria und den WAC defensiv ziemlich stabil gespielt. Darauf müssen wir bauen. In solchen Zeiten brauchen die Spieler Klarheit, viel Ruhe und nicht zu viel Änderung. Wir versuchen diese Stabilität durchzuziehen und dann schauen wir, ob vorne noch etwas zu holen ist.“

…vor dem Spiel über die momentane Situation in Altach: „Es gibt Zeiten, wo es viel Sonnenschein gibt. Dann gibt es Zeiten mit Regen und sogar Schnee. Aber ich habe gelernt, man kann auch im Regen tanzen.“

David Bumberger (Cashpoint SCR Altach):
…nach dem Spiel: „In den entscheidenden Momenten haben wir nicht mehr klären können. Wir haben es über lange Zeit wirklich gut gemacht und als Einheit agiert. Aber du musst gegen den LASK, der ein richtig starker Gegner ist, in jeder Aktion immer da sein. Sonst geht es so aus wie heute.“

…angesprochen auf die nächsten Aufgaben: „Wir müssen die Stabilität, die wir heute über weite Strecken gezeigt haben, einfach über 90 Minuten auf den Platz bringen. Wir müssen dranbleiben, um jeden Zentimeter kämpfen und weitermachen.““

Martin Kobras (Cashpoint SCR Altach):
…nach dem Spiel: „Wir haben alles gegeben, aber man sieht, dass wir momentan nicht mit dem LASK mithalten können. Heute war nicht mehr drinnen.“

Christian Möckel (Sportdirektor Cashpoint SCR Altach) vor dem Spiel:
…über das peinliche Cup-Aus gegen die First Vienna: „Wenn du die Grundtugenden des Fußballs nicht auf den Platz bringst, dann ist es egal gegen wen du spielst, dann hast du da keine Möglichkeit zu gewinnen.”

…über die kommenden Aufgaben des Klubs: „Jeder ist gefordert im Verein, wir streben alle nach demselben Ziel. Es heißt zusammenzustehen und eine Einheit zu bilden.“

…angesprochen auf eine mögliche Trainerdiskussion: „Warum soll ich einen Trainer anzählen? Wenn du es nicht schaffst, in so einem Pokal-Spiel, dich selbst zu motivieren und als Einheit auf den Platz zu gehen, dann gibt es keine Ansatzpunkte (Anm. für eine Trainerdiskussion). Da ist einfach nur die Mannschaft gefragt, da gibt es keine Ausreden und keine Alibis.”

…über den schwachen Saisonstart: „Ich kann mir das nur so erklären, dass du jedes Jahr wichtige Spieler verlierst. Wir haben mit Gebauer, Schmiedl und Sam drei Stammspieler verloren. Das ist immer wieder ein Prozess in Altach. Du kannst dich leider nicht im oberen Regal bedienen, deswegen bedienst du dich in anderen Regalen, was bedeutet, dass das gewisse Entwicklungsspieler sind, die erstmal die Intensität in der ersten Liga, aber auch die technisch, taktischen Vorgaben des Trainers umsetzen müssen. Das braucht alles Zeit.”

Alfred Tatar (Sky Experte):
…angesprochen auf den Abstand vom LASK zu Salzburg: „Von Salzburg ist man wirklich noch einen gewissen Abstand weg. Nämlich, was die Kaderdichte betrifft. Mit den Ausfällen, die der LASK hat, wird es immer schwieriger, während bei Salzburg solche Ausfälle einfach kompensiert werden, weil im Kader genügend Klasseleute sind.“

…vor dem Spiel über Altach: „Man konnte die Abgänge am Transfermarkt nicht kompensieren, daher dümpelt man in diesen Regionen herum und hält sich mehr oder weniger über Wasser.“

Hans Krankl (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Ein klarer Sieg der Linzer. Sie mussten viel dazu tun, haben aber schlussendlich ohne Wenn und Aber korrekt gewonnen.“