Doug Mason: „Die beiden Powerplay-Tore waren der Unterschied“

via Sky Sport Austria
  • Dave Cameron: „Wir haben heute viele gute Dinge gemacht, deswegen bin ich zufrieden“
  • Ali Wukovits: „Im Powerplay will man unter die Haut des Gegners kommen“
  • Dominik Grafenthin: „Wir haben zu viele Strafen genommen und uns damit auch aus dem Spiel genommen“
  • Florian Iberer: „Die Grazer haben noch nicht so zu ihrem Spiel gefunden, aber sie waren trotzdem knapp dran“

spusu Vienna Capitals gewinnt gegen Moser Medical Graz99ers mit 3:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky X.

spusu Vienna Capitals – Moser Medical Graz99ers 3:2 (1:0, 0:0, 2:2)

(Head Coach spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Wir haben gegen diese Mannschaft schon sechsmal gespielt und da kann man sich kaum überraschen. Wir sind früh in Führung gegangen, das hat uns natürlich auch Emotionen verliehen. Es hätte auch in beide Richtungen gehen können. Ich finde, wir haben heute viele gute Dinge gemacht, deswegen bin ich zufrieden. Aber das wird wieder ein hartes Battle in Graz. (…) Ich denke, unser Penaltykilling war heute richtig gut.“

…über den Treffer zum 1:0: „Wir haben schon erkannt, dass Nihlstorp ein richtig guter Goalie ist und deswegen wollten wir den Verkehr vor dem Tor erhöhen. Er ist ein sehr großer Torhüter. Es ist schon unser Gameplan für viel Verkehr vor dem Tor zu sorgen – vor allem gegen Graz.“

(spusu Vienna Capitals):
…auf die Frage, warum es am Ende eine Zitterpartie war: „Ich glaube, wir haben viel zu viele Powerplay-Chancen nicht genutzt und dann bleibt Graz in so einem Spiel gefährlich. Und ja, es war bis zum Schluss knifflig, aber wir haben einen Weg gefunden – das zählt. Jetzt steht es 1:0 in der Serie.“

…auf die Frage, was der Schlüssel zum Erfolg gewesen sei: „Hart spielen und im Powerplay überzeugen. Das war eigentlich unser großes Ziel heute. Wir haben einen Weg gefunden im Powerplay und das ist das Wichtigste, das hat heute den Sieg gebracht. Und wenn wir das in den nächsten Spielen wieder so bringen, dann sind wir zuversichtlich.“

…über die Auseinandersetzung mit Oliver Setzinger: „Im Powerplay will man unter die Haut des Gegners kommen. Und ich glaube, das habe ich ein Mal gut geschafft. Die Serie ist noch lange, es wird sicher noch mehrere Sachen geben.“

(spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Ich glaube, es war eine sehr enge Partie. Ein Schlüssel zum Erfolg war, dass wir es in den Powerplay-Situation im dritten Drittel ganz gut genutzt haben. Wir haben ein bisschen zu viele Strafen genommen, daran müssen wir noch arbeiten. Wir werden das genießen und dann den Blick nach vorne richten.“

…auf die Frage, ob er oder Starkbaum heute ,Man of the match‘ sei: „Ich glaube, es ist, wie es ist. Es zählt nicht, solange wir gewinnen. Hauptsache wir haben diesen Sieg heute eingefahren und das wird noch eine richtig harte Serie gegen die Grazer.“

(spusu Vienna Capitals) nach dem erstem Drittel:
…über den Treffer zum 1:0 und ob er ihn erzielt habe: „Es ist immer gut, wenn man im ersten Shift des Spiels trifft und so will man reinstarten in die PlayOffs. (…) Ich habe die Scheibe gespürt.“

(spusu Vienna Capitals) nach dem ersten Drittel:
…über seinen Comeback-Plan und ob er bis zur Vorbereitung wieder fit sein wird: „Ich bin jetzt schon bei den Kniebeugen und beim Radfahren, also ich bin voll im Einsatz. (…) Das ist geplant von den Ärzten und von den Physiotherapeuten. Also ich bin voll im Zeitplan.“

…darüber, wie nah er trotz Verletzung an der Mannschaft dran ist: „Ich schaue, dass ich immer ein bisschen früher da bin, damit ich mit den Boys ein bisschen Zeit verbringen kann. Ich trainiere drüben in der anderen Kraftkammer mit dem Physiotherapeuten und dem Krafttrainer und ich schaue immer, dass ich zeitglich mit den Burschen da bin und wieder gehe.“

…auf die Frage, ob es heuer bis zum Meistertitel für die Capitals geht: „Natürlich! Auf jeden Fall, ja.“

(spusu Vienna Capitals) vor dem Spiel:
…auf die Frage, ob er seine Leistung als ,Comeback des Jahres‘ bezeichnen würde: „Vielleicht nicht als Comeback des Jahres… Also ich habe ein Comeback gemacht, ich bin froh, dass ich da bin und ich freue mich, dass ich in den PlayOffs mit dabei bin. (…) Ich habe trotzdem das ganze Jahr hart gearbeitet und hatte Glück, dass ich jetzt eine Chance bekommen habe und die nutze ich auch.“

…über seinen Einsatz in den EBEL-PlayOffs mit fast 40 Jahren: „Ich fühle mich nicht wie fast 40. Ich freue mich und bin froh und stolz dabei zu sein.“

…über die PlayOff-Serie gegen die Graz99ers: „Es wird auf jeden Fall hart. Jede PlayOff-Serie ist hart. Ich habe noch nie eine erlebt, die leicht ist. Beide Teams müssen alles geben.“

(Head Coach Moser Medical Graz99ers):
…über die Leistung seiner Mannschaft: „In den letzten 40 Minuten haben wir langsam zu unserem Spiel gefunden. Wir haben einzelne Torchancen kreiert, wir haben ein bisschen das Momentum übernommen. Und die beiden Powerplay-Tore von Wien waren der Unterschied. (…) Wir haben allgemein gut gespielt über das ganze Spiel. Das erste Spiel haben die Wiener gewonnen und wir müssen bereit sein für das nächste Spiel.“

…über den frühen Gegentreffer: „Ein Schuss, der abgefälscht wird – das kann passieren. Das ist das Spiel von Wien. Sie versuchen immer wieder Schüsse von der blauen Linie – und das ist Wien einfach gelungen in der ersten Minute.“

…auf die Frage, ob man zu viel Verkehr vor dem Tor zugelassen haben: „Das hat viel zu tun mit der Willenskraft der Wiener. Wenn ein Spieler vor das Tor will, dann kannst du nichts tun. Sie haben die Willenskraft und das ist der Spielstil von Wien.“

…über die vielen Strafen: „Das haben wir gemacht, aber das haben die Wiener auch gemacht. Emotion spielt eine Rolle in jedem Spiel und das hat auch heute wieder eine Rolle gespielt. Wir versuchen unsere Disziplin auf 100 Prozent zu halten, das ist uns heute nicht ganz gelungen. Aber für das nächste Spiel müssen wir daraus lernen.“

…über die vier Linien, die heute zur Verfügung standen: „Das war auch für mich etwas anders. Wirklich all den Jungs Eiszeit zu geben, diese auch richtig zu geben und im richtigen Moment die richtigen Spieler aufs Eis zu bringen – es war eine ganz neue Situation für uns alle. Aber das ist uns gelungen.“

…vor dem Spiel über die Tatsache, dass er zum ersten Mal seit September wieder vier Linien zur Verfügung hat: „Ich bin sehr gespannt, wie das mit den Jungs geht, weil die Eiszeit nun anders geteilt wird und die Jungs mehr Energie bringen müssen. Ich bin überzeugt, dass sie das können. Ich glaube, jetzt haben wir die Möglichkeit mit der Aggressivität zu spielen, die man normal von den Graz99ers erwartet.“

(Moser Medical Graz99ers):
…über das Spiel: „Ich glaube, wir haben zu viele Strafen genommen und uns damit auch aus dem Spiel genommen. Und wenn wir das im nächsten Spiel irgendwie verhindern können und vorne weiter so agieren wie jetzt, dann sieht es eigentlich ganz gut aus.“

…auf die Frage, warum es nicht schon früher funktioniert habe mit der Intensität: „Ich glaube, das lag tatsächlich daran, dass wir das Tor nicht gemacht haben. Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, aber irgendwie Chance um Chance ging der Puck nicht rein. Als dann das erste Tor kam ist irgendwie der Knoten geplatzt und alles wurde einfacher. Wenn wir im nächsten Spiel früher die Tore schießen, dann sollte das besser aussehen.“

…auf die Frage, ob die Tatsache, dass man heute mal komplett war eine positive oder negative Auswirkung hatte: „Ich denke, eher positiv. Wir konnten heute komplett marschieren mit vier Reihen. Das ist unser Spiel, das wir spielen wollen. Schnelligkeit, aggressives Forechecking und das kommt uns auf jeden Fall zu gute.“

(Moser Medical Graz99ers) nach dem zweiten Drittel:
…über das Vorhandensein von vier Offensiv-Reihen und die damit einhergehende Umstellung: „Es ist schon angenehm. Aber es ist einfach ein anderer Rhythmus. Man hat ein bisschen mehr Zeit zum Ausrasten.“

…über das zweite Drittel: „Ich glaube, es war relativ ausgeglichen. Es ist ein bisschen zerfahren. Man merkt, es geht um viel. Es sind jetzt nicht die hochkarätigen Torchancen, es wird um jeden Zentimeter gekämpft. Wir müssen einfachere Plays machen. Wir bringen uns oft selbst in Bedrängnis mit dummen Pässen, die dann zu Kontern führen.“

(Sky Experte):
…über das Spiel: „Es war für die Caps ein Pflichtsieg. Die Grazer haben noch nicht so zu ihrem Spiel gefunden, aber sie waren trotzdem knapp dran. Sie haben die Chance gehabt, das Spiel noch in die Overtime zu bringen. Sie waren das ganze Spiel dabei, auch wenn sie nicht ihr Spiel gespielt haben. Und mit der Einstellung müssen sie ins Heimspiel in Graz gehen und dann noch ein Schäufchen drauf legen.“

…in der zweiten Drittelpause über die Probleme der Graz99ers: „Der Rhythmus ist noch nicht so da. Du hast, wenn du mit drei Reihen spielst, deutlich mehr Eiszeit und jetzt spielen sie mit vier Reihen. Und da sind die Rhythmen ein bisschen anders: kürzere Wechsel, dafür längere Pausen. Alle Spieler sind noch nicht so angekommen, kommt mir vor.“

…vor dem Spiel über Philippe Lakos und dessen Einsatz in den PlayOffs: „Ich finde das super. Sie haben ihn im Farmteam zwar geparkt gehabt, aber sie hatten das Ass das ganze Jahr im Ärmel. Wenn einer gebraucht wird, der Stabilität und Härte reinbringt, dann ist es Phil Lakos. Und man muss auch ein Lob an ihn aussprechen: Er hat sich fit gehalten, auch an der Beinarbeit gearbeitet, damit er eben mit seinen fast 40 Jahren auch mithalten kann. Er hat sich nahtlos eingefügt, spielt sehr stabil und es ist eine berichtigte Aufstellung auch heute in der PlayOff-Serie.“

…vor dem Spiel über Capitals-Goalie Bernhard Starkbaum: „Bernhard Starkbaum hat in den letzten paar Spielen extrem stark gespielt und er hat da gezeigt, dass er ein Top-Goalie in der Liga sein kann. Er hat Ryan Zapolski die Nummer 1 abgenommen und ich denke, dass er im Moment verdient die Nummer 1 der Capitals ist.“