Drei Fehlentscheidungen bei Klagenfurt gegen Sturm laut VAR-Rückblick

Das Drittrunden-Duell der ADMIRAL Bundesliga zwischen Austria Klagenfurt und dem SK Sturm Graz lässt die Wogen auch Tage nach dem Aufeinandertreffen hochgehen. Mittlerweile räumt auch VAR Österreich drei klare Fehlentscheidungen während der ereignisreichen Partie ein.

Die erste falsche Einschätzung betrifft die 15. Minute, in der Klagenfurts David Toshevski Sturms Gregory Wüthrich mit dem Ellbogen im Gesicht traf. Weder Schiedsrichter Alan Kijas noch Video Asistant Referee Andreas Heiß erkannten die Szene. Eine Rote Karte blieb daher aus – Toshevski kam gänzlich ohne Verwarnung davon.

HIGHLIGHTS | Austria Klagenfurt – Sturm Graz | 3. Runde

Die weiteren Szenen vielen zulasten Klagenfurts aus und betreffen zwei der vielen Starfraumsituationen der Begegnung. So hätte es in der 58. Minute bereits einen Strafstoß für Klagenfurt sowie einen Ausschluss für Sturm geben müssen: Simon Straudi wird gemäß späterer Einschätzung sichtbar von Dimitri Lavalee gestoßen und am Abschluss gehindert. Ben Bobzien befördert den Ball infolge über das Tor der Gäste.

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Auch hierbei kam der zu strafende Spieler ohne Verwarnung oder Ausschluss davon. Dieser wurde allerdings gegen ein Klagenfurt-Duo auf der Trainerbank ausgesprochen: Co-Trainer Martin Lassnig und Teammanager Sandro Zakany wurden aus der Betreuerzone verwiesen. Der Liga-Strafsenat sperrte das SKA-Duo jeweils für ein Spiel. Kurze Zeit später gab es tatsächlich einen vertretbaren Elfmeter für Klagenfurt – bei dem Christopher Cvetko an Kjell Scherpen scheiterte.

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Nicht weniger brisant fällt die Ursache für Sturms Elfmeter rückblickend aus: Der Referee ließ beim möglichen Handspiel von Klagenfurts Jonas Kühn zunächst weiterspielen – eine Entscheidung, die laut Rückblick vertretbar gewesen wäre. Stattdessen schaltete sich der VAR ein und beeinflusste die Entscheidung des Hauptschiedsrichters trotz nicht klar erkennbarer Bilder. Die Grazer erhielten demnach ungerechtfertigt einen Elfmeter, welchen Otar Kiteishvili zur Führung des späteren 2:0-Sieges verwandeln konnte. „Da es anhand der TV-Bilder keine Anhaltspunkte gegen die Entscheidung des Schiedsrichters gibt, darf der VAR nicht eingreifen und keinen ‚On-Field-Review‘ empfehlen“, erklärt VAR Österreich.

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(Red.)

Beitragsbild: GEPA.