Drei Gegentore binnen zehn Minuten: Klagenfurt verliert gegen Young Violets
Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit einem 2:1-Sieg gegen Austria Salzburg musste Bundesliga-Absteiger Austria Klagenfurt am Freitagabend die erste Niederlage in der ADMIRAL 2. Liga hinnehmen. Deutlich erfolgreicher verlief der Spieltag für den Floridsdorfer AC, den SKN St. Pölten und Austria Lustenau – alle drei feierten Heimsiege.
In Klagenfurt erlebten die Fans einen Schockstart: Nach nur elf Minuten lag ihre Austria gegen Aufsteiger Young Violets bereits mit 0:3 zurück. Konstantin Aleksa, der schon in der Vorsaison Einsätze für die Profis der Wiener sammelte, traf zum 1:0, ehe Felix Fischer innerhalb kurzer Zeit einen Doppelpack schnürte. Die Kärntner verkürzten zwar noch vor der Pause (16.) und kamen in der 74. Minute durch den 16-jährigen Dino Delic auf 2:3 heran, doch der Ausgleich blieb aus.
St. Pölten hatte gegen Bregenz mehr vom Spiel, geriet aber aufgrund eines von Atsushi Zaizen (51.) abgeschlossenen Bilderbuchkonters in Rückstand. Der konnte als idealer Weckruf gewertet werden. Marc Stendera mit einem Foulelfmeter (54.), Marco Hausjell mit seinem nächsten Doppelpack (59., 69.) und ein halbes Eigentor nach einem Kopfball von Stefan Thesker (64.) brachten noch klare Verhältnisse zugunsten der Heimischen. Ein zweites Zaizen-Tor (81.) änderte nichts daran, dass St. Pöltens Neo-Trainer Cem Sekerlioglu wieder über einen Sieg jubeln durfte.
Wade erlöste Lustenau im neuen Stadion
Die Lustenauer gaben bei der Heimpremiere im neuen Stadion gegen den Aufsteiger aus Oberösterreich den Ton an, mussten allerdings sehr lange auf den erlösenden Siegestreffer warten. Mame Wade (85.) erlöste seine Truppe mit einem strammen Schuss aus rund 20 Metern unter die Latte. Wels verlor nach dem 0:3 gegen den FAC neuerlich. Die Wiener wiederum schlossen an ihren ersten Auftritt an, Evan Eghosa Aisowieren (11.) und Lukas Gabbichler (45.+1) erzielten in Floridsdorf schon vor der Pause die entscheidenden Treffer.
Das war nach dem Geschmack von Bytyqi. Der 30-Jährige hatte nach seinem China-Engagement als Co-Trainer von Shenzhen Peng City am Mittwoch sein erstes Training als FAC-Coach geleitet. Der Nachfolger von Mitja Mörec ist der jüngste Trainer im österreichischen Profigeschäft. „Wir haben eine sehr junge, hungrige Mannschaft mit großem Entwicklungspotenzial“, sagte Bytyqi, der seine aktive Spielerkarriere mit 22 aufgrund von Herzproblemen beenden hatte müssen, schon vor seiner Premiere. Der vergangene Saison drittplatzierte KSV ist weiter punktlos.
(Red./APA)Foto: GEPA
