Dreisatz-Sieg gegen Fucsovics: Ofner in Astana eine Runde weiter

Nach Dominic Thiem und Jurij Rodionov ist beim ATP-Tennisturnier in Astana auch Sebastian Ofner ins Achtelfinale eingezogen.

Der 27-jährige Steirer besiegte am Freitag den Ungarn Marton Fucsovics nach verlorenem ersten Satz mit 2:6,6:2,6:3. Als Weltranglisten-57. war Fucsovics zuletzt um einen Platz besser als Ofner klassiert. Österreichs Nummer eins trifft bei dem 250er-Hartplatzbewerb nun auf den als Nummer 3 gesetzten Alexander Bublik.

Werbung

Der Kasache hatte vor einem Monat nach seiner Niederlage gegen Thiem bei den US Open mit einer despektierlichen Aussage für Schlagzeilen gesorgt. „Es kotzt mich an, allen diesen Invaliden zu ihrer Karriere zurückzuverhelfen“, sagte Bublik während des Matches zu sich selbst, aber hörbar für die TV-Mikrofone. Im Duell mit Fucsovics war Ofner der konsequentere Spieler. Der Steirer nutzte sämtliche drei Breakbälle und wehrte im Gegenzug vier von sechs ab.

Sky Sport Austria überträgt das ATP 250 Turnier in Astana täglich live & exklusiv – holt euch jetzt den SkyX-Traumpass und seid dabei!

Dementsprechend zufrieden war er danach auch. „Ich habe einen schlechten Start erwischt. Nach dem ersten Satz habe ich mein Spiel ein bisserl umgestellt. Ich bin viel mehr die Rallyes gegangen, war geduldiger und habe gut serviert.“ Der Steirer attestierte sich im zweiten und dritten Satz „ein gutes Match, habe wenig Blödsinn gemacht und bin gut ans Netz nachgegangen.“

Gegen Bublik ist er auf alles gefasst. „Man weiß nie, was wirklich passieren wird. Er serviert unglaublich. Es wird sicher viel auf den Return ankommen und wie ich meine Servicegames gestalte. Es ein schwieriges Match, aber es ist auf alle Fälle machbar.“

Sollte sich Ofner gegen Bublik, der das bisher einzige Duell mit dem Steirer vor fünf Jahren bei einem kleinere Turnier in New York in zwei Sets gewonnen hat, durchsetzen, wäre ein Duell mit Dominic Thiem möglich. Zum „Stallduell“ käme es aber nur, wenn Thiem auch gegen Marcos Giron (USA) gewinnt. Diese Partien steigen am Samstag. Träumt man aus rot-weiß-roter Sicht weiter, wäre dann ein Halbfinale Rodionov gegen Ofner oder Thiem möglich.

(APA)/Bild: Imago