Drittligist ASV Siegendorf stellt Spielbetrieb ein
Der finanziell angeschlagene ASV Siegendorf beendet den Spielbetrieb in der Regionalliga mit sofortiger Wirkung. Diese Entscheidung wurde bei einer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend getroffen.
Seit dem Rücktritt des umstrittenen Präsidenten Peter Krenmayr stand die Zukunft des ASV Siegendorf immer wieder im Mittelpunkt von Diskussionen. Nun hat der Verein einen endgültigen Schritt gesetzt: Der Spielbetrieb der Kampfmannschaft in der Regionalliga Ost wird eingestellt. Alle Spieler der Mannschaft sind ab sofort berechtigt, sich einen neuen Verein zu suchen. Zudem plant der Klub, ein Sanierungsverfahren nach österreichischem Insolvenzrecht ohne Eigenverwaltung einzuleiten. Ziel sei es einen wirtschaftlich einen Neuanfang zu ermöglichen.
Der Nachwuchsbetrieb soll weiterhin bestehen bleiben. „Mit diesen Entscheidungen haben sich die Mitglieder gemeinsam mit dem Vorstand darauf verständigt, den Verein mithilfe zahlreicher privater Unterstützer und Spender aus dem Kreis der ‚Siegendorfer Fußballfamilie‘ für die vielen Kinder und Jugendlichen zu erhalten“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins. Geplant ist, ab der Saison 2025/26 wieder mit einer Kampfmannschaft in der zweiten Klasse Nord anzutreten.
In Siegendorf spielten bis zuletzt bekannte Ex-Profis wie Lukas Grozurek, Christoph Kröpfl und Dominik Wydra.
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