Duell der Dauerbrenner: Fischer und Horvat im „Ankick“-Vergleich
Am Sonntag trifft in der Meistergruppe der ADMIRAL Bundesliga die Wiener Austria auf Cupsieger Sturm Graz (ab 13.30 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 2 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass). Mit von der Partie sind die beiden Dauerbrenner im Mittelfeld: Manfred Fischer und Tomi Horvat.
Im Sky Sport Austria Fußball Manager „Ankick“ gehören sowohl Fischer als auch Horvat zu den besten Spielern der Liga.
Der 27-jährige Manfred Fischer ist in seinem zweiten Jahr bei Austria Wien unverzichtbar geworden. In der aktuellen Spielzeit brachte es der offensive Mittelfeldspieler auf 2.378 Einsatzminuten und hat nur 52 Minuten verpasst. Das ist der beste Wert aller Feldspieler der ADMIRAL Bundesliga. Außerdem stand Fischer in allen 27 Partien der Veilchen in der Startelf. Zwei Tore und drei Vorlagen sind seine Ausbeute.
Tomi Horvat ist im Gegensatz zu Fischer erst in dieser Saison in die österreichische Bundesliga gewechselt. Der 24-Jährige schloss sich im vergangenen Sommer dem SK Sturm an, nachdem er zuvor mehrere Jahre für NS Mura in seiner slowenischen Heimat aktiv war. Ähnlich wie Fischer ist Horvat im offensiven Mittelfeld beheimatet, kann aber auch eine Spur defensiver im zentralen Mittelfeld agieren. In Sachen Einsatzzeit liegt der slowenische Teamspieler in den Top 50 der ADMIRAL Bundesliga. Insgesamt stand Horvat 1992 Spielminuten für die Steirer auf dem Platz, dabei gelangen ihm vier Tore und drei Assists.
In der Ankick-Wertung liegt Horvat aktuell mit 6.481 Punkten auf dem fünften Gesamtrang. Hauchdünn dahinter liegt Fischer mit 6.462 Zählern auf dem sechsten Platz. Unter den Mittelfeldspielern belegt Horvat den dritten Platz und Fischer den vierten Rang. Angeführt wird die Liste derzeit von LASK-Offensivspieler Keito Nakamura.
Fischer vs. Horvat: Das Duell im Überblick
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Im Head-to-Head ist ersichtlich, dass sich die beiden Dauerbrenner in den Basis-Werten nur sehr wenig unterscheiden. Fischer hat mehr Startelf-Einsätze, mehr gespielte Minuten und dadurch auch mehr Ballaktionen als Horvat. Letzterer stand allerdings bei deutlich weniger Gegentoren auf dem Feld.
In den Offensiv-Statistiken hängt Horvat seinen Kontrahenten in zahlreichen Wertungen ab. Der Slowene hat nicht nur mehr Tore erzielt, sondern auch mehr Torschüsse, Dribblings und Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner. Fischer wurde dafür öfter gefoult als Horvat.
Wenig überraschend führt Horvat auch bei den Teamplay-Werten. Mehr kreierte Tor- und Großchancen und weniger Fehlpässe sprechen für den Sturm-Kicker, der allerdings auch in einer statistisch besseren Mannschaft spielt. In der eigenen Hälfte spielt Fischer deutlich mehr Pässe als Horvat.
Die Analyse der Defensiv-Daten spricht hingegen deutlich für den Austrianer. Fischer liegt zum Beispiel bei den geblockten Schüssen im Fünfmeter-Raum, klärenden Aktionen, erfolgreichen Tackles oder Ballbesitzgewinnen deutlich vor Horvat. Mit mehr geführten und gewonnen Duellen führt Fischer auch in der Zweikampf-Statistik. In der Fairplay-Wertung liegen beide Akteure mit ähnlich vielen Fouls fast gleichauf.
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Beitragsbild: GEPA
