Duell mit Sturm nach ECL-Aus: Rapid will Negativspirale vermeiden
Österreichs Fußball-Bundesliga kann am Sonntag gleich mit zwei Schlagerspielen aufwarten: Zunächst trifft Tabellenführer Rapid auf Sturm Graz (ab 16:30 Uhr live & exklusiv auf Sky – mit Sky X streamen!). Für den SCR geht es dabei um Wiedergutmachung nach dem Conference-League-Out.
Rapid-Coach Johannes Hoff Thorup erklärte, man wolle mit einem „positiven Mindset“ ins Kräftemessen mit dem Vizemeister gehen und sich vom Ausscheiden gegen die Hearts nicht aus der Bahn werfen lassen. Einmal mehr betonte der Däne, seine Truppe habe aus den zehn bisherigen Saisonpflichtspielen acht Siege und zwei Unentschieden geholt und daher einen guten Start hingelegt. Nach zuletzt drei Partien mit derselben Startformation werde es angesichts der bevorstehenden englischen Woche Änderungen geben, kündigte Hoff Thorup an.
Teures Europacup-Aus: Abgänge im Rapid-Kader nun wohl unvermeidbar
Im Gegensatz zu seinem Coach erlebte Kapitän Matthias Seidl, wie Rapid vor fast genau einem Jahr nach einem starken Saisonauftakt massiv einbrach. „Natürlich muss man immer aufpassen, dass man nicht in eine Negativspirale fällt, aber davon will ich gar nicht sprechen. Unser Start war gut, wir haben super Leistungen gebracht“, sagte Seidl, der vor seinem 100. Ligamatch für Rapid steht und dem Duell mit seinem bei Sturm engagierten Bruder Simon entgegenfiebert. „Gegen den Bruder verliert man nicht gern“, meinte der Ex-Teamspieler.
Bei Rapid fällt der erst kürzlich genesene Marcelin mit einer neuerlichen Verletzung acht bis zehn Wochen aus. Dafür muss Sturm unter anderem auf Otar Kiteishvili verzichten. Nichtsdestotrotz gab sich Trainer Fabio Ingolitsch optimistisch, vor allem wegen der Siege in den beiden jüngsten Kräftemessen. „Wir wollen am Sonntag mit einer ähnlichen Herangehensweise in die Partie gehen und so dieses wichtige Spiel auf unsere Seite ziehen“, meinte Ingolitsch.
