Dukes-Spieler Vieider: „Das war einfach ein schlechtes Spiel“

  • Stjepan Stazic: „Wir haben einen guten Rhythmus gefunden“
  • Armin Göttlicher: „Waren nicht bereit zu spielen“
  • Lucas Hajda: „Bei Klosterneuburg muss sich einiges ändern“

Der BC Vienna gewinnt mit 84:68 gegen die Klosterneuburg Dukes. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

():

…über das Spiel: „Wir waren ein bisschen müde am Schluss, weil die Rotation heute wieder ein bisschen gefehlt hat. Wir spielen jedes Spiel so gut wir können, wir haben einen ganz guten Rhythmus gefunden und versuchen vor allem in der Verteidigung alles zu korrigieren in Richtung des Cup Final Fours.“

…über Kapfenberg als Gegner im Cup Final Four: „In den Top 4 muss man sowieso jeden schlagen können, wenn man gewinnen will.“

 

():

…über das Spiel: „Es war nicht so einfach im Spiel zu bleiben. Ich freue mich über mein Season High mit 23 Punkten, aber ich muss natürlich weiter an mir arbeiten.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Bei uns ist es schon länger ein Problem, dass wir die Konzentration verlieren, wenn wir in Führung liegen, wir müssen verstehen, dass wir Profis sind. Eine komfortable Führung kann im Basketball schnell ganz anders aussehen. Klosterneuburg hat es uns nicht leicht gemacht, sie hatten die ganze Zeit einen Vorteil unter dem Korb, erst in den letzten Minuten hatten wir einen Vorteil unter dem Korb. Und wir haben uns gut ohne Ball bewegt.“

…über Kapfenberg als Gegner im Cup Final Four: „Das war mein Wunsch. Wir haben schon oft gegen Kapfenberg gut gespielt.“

 

(Manager ):

…über das Cup Final Four: „Ich muss zuerst einen Schritt zurück machen und sagen, dass ich sehr stolz auf die Saison bin. Wir sind Supercupsieger, haben uns sehr dominant für das Cup Final Four qualifiziert und sind in der Liga oben dabei. Hut ab vor der Mannschaft, die mich sehr stolz macht. Die Auslosung gegen die Kapfenberg Bulls ist ok. Der Pokal ist der zweitwichtigste Titel heuer, es wird sehr schwer sein ihn zu holen, aber wir fahren hin um zu gewinnen.“

 

():

…über das Spiel: „Das Spiel war schlecht, an beiden Enden. Wir haben nichts umgesetzt von unserem Konzept in der Offensive, die Defensive war zum Teil nicht vorhanden. Es war einfach ein schlechtes Spiel. Wir haben seit Anfang der Saison Probleme mit den Turnovern, das müssen wir langsam in den Griff kriegen, so langsam kommt es drauf an. Wir haben im zweiten Viertel mal kurz den Weg zurück gefunden, aber brechen dann halt wieder komplett ein. Einen Grund kann ich dafür gar nicht sagen, wir müssen einfach schauen, dass in der Verteidigung wieder mehr Feuer dabei ist. Die Offensive kommt eh von alleine, das kann man nicht erzwingen.“

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wien hatte zehn Assists mehr als wir, das sagt alles über das Spiel aus. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir nicht bereit zu spielen, dann hatten wir einen Turnover nach dem anderen und das killt uns natürlich. Wir haben es nicht geschafft inside zu attackieren und dadurch haben wir verloren.“

…über die Verletzung von Jozo Rados: „Natürlich wird uns das treffen, aber vielleicht ist die Verletzung nicht so schlimm. Wir werden jetzt schauen wie schlimm es wirklich ist und dann werden wir weitersehen.“

 

(Präsident ABL):

…über die finanzielle Situation der Güssing Knights: „Laut den Dezemberunterlagen konnte Güssing seinen laufenden Zahlungen nachkommen, mit der Gebietskrankenkasse gab es eine Fristerstreckung, die noch läuft. Derzeit sehe ich kein Problem für die Güssinger Chancen die Lizenz auch für die kommende Saison zu erhalten, aber wir sind darauf angewiesen abzuwarten, was dann schlussendlich von der Gebietskrankenkasse kommt. Es wurde auch das eine oder andere Verfahren von ehemaligen Spielern von der FIBA gegen Güssing eingeleitet, darauf haben wir aber keinen Einfluss. Laut meinen Rücksprachen mit Reinhard Koch ist es gewährleistet, dass Güssing diese Saison zu Ende spielt.“

 

(Sky Experte):

…über die Saison des BC Vienna: „Sie sind nicht schlecht gestartet, vor allem mit dem Supercupsieg. In der Anfangsphase haben sie nicht ganz die Leistungen gezeigt, die sie sich gewünscht hätten, aber sie sind in den letzten Runden immer besser in Schuss gekommen und momentan spielen sie zur Zufriedenheit der Vereinsführung, sie haben ja auch keine schlechten Chancen im Cup Final Four. Es schaut nicht schlecht aus für die Wiener, vor allem wenn sie eventuell vernünftig nachrüsten können.“

…über das Spiel: „Die Wiener haben eine sehr solide Leistung gebracht, aber Klosterneuburg hat es ihnen heute nicht schwer gemacht. Da fehlt es wirklich an allen Ecken und Enden, vor allem in der Defense. Da ist das Feuer nicht da, man kann Fehler machen, aber es muss das Parkett brennen. Das ist einfach nicht der Fall, das ist alles halbherzig und vieles funktioniert nicht ganz. Wien hat sehr abgezockt gespielt, das völlig verschlafene dritte Viertel gut verkraftet und die Routiniers haben in den Knackpunkten die wichtigen Würfe getroffen. Darauf können sie sich verlassen und das gibt dann den Ausschlag, sie waren in allen Belangen die bessere Mannschaft.“

…über Klosterneuburg: „Man muss sich wirklich fragen, warum sie so verteidigt haben, da stimmt irgendetwas in der Mannschaft nicht. Ich verstehe es nicht ganz, dass sie hier so aufgetreten sind, das sah halbherzig aus. Es waren ja auch einige Fans von Klosterneuburg hier, auch für sie ist das nicht in Ordnung von der Mannschaft und da muss sich einiges ändern.“

…über die Verletzung von Rados: „Das ist natürlich sehr bitter für ihn persönlich. Ich hoffe er hat es sich nur ein bisschen verzwickt im Kreuz, aber bei Klosterneuburg ist die Tiefe im Kader nicht so da, dass sie das locker verkraften. Er ist ein junger aufstrebender Spieler, der teilweise sehr gut gespielt hat heuer, aber auch immer wieder seine Durchhänger hatte. Das wäre bitter für Klosterneuburg.“

…über Player of the Game Fairell: „Er hat eine wunderbare Leistung gezeigt. Er hat Klosterneuburg von Anfang an vor allem unter dem Korb, wo man dachte, dass Klosterneuburg einen Vorteil hat, dominiert. Das war eine wirklich tolle Leistung, er hat ständig Gefahr ausgestrahlt. Klosterneuburg hatte heute seine liebe Not mit ihm und er hat sich die Auszeichnung verdient.“