Edin Bavcic: “Das Wichtigste ist heute, dass wir aus dem kleinen Tief herauskommen”

via Sky Sport Austria
  • Valentin Bauer: “Das tut sehr gut, jetzt vor Weihnachten noch dazu”
  • Werner Sallomon: “Wir wollen mit der Mannschaft heuer durchspielen”
  • Marko Car: “Es ist sehr frustrierend, wenn man ein Spiel so verliert”

Die Klosterneuburg Dukes gewinnen mit 82:56 gegen die Fürstenfeld Panthers. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

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…über sein geplantes Comeback: „Ich durfte schon ein bisschen früher beginnen mit dem Aufbautraining, seit letzter Woche bin ich also voll im Einsatz in der Kraftkammer. Mit laufen ist es leider noch nichts, das heißt Kraftkammer, Rad fahren, mehr ist zur Zeit leider nicht drin.“

…über seine Bedeutung für die Mannschaft: „Ich denke schon, dass ich ein wichtiger Faktor für die Mannschaft bin. Das sieht man zwar nicht in der Punktestatistik oder so, aber ich bringe viel Energie und auf jeden Fall Minuten aufs Feld, das fehlt uns gerade. Wir haben eine sehr kurze Bank, Valentin Bauer spielt auf meiner Position fast 40 Minuten, ich kenne das vom letzten Jahr. Es ist eine schwierige Situation, er macht das ganz gut, aber wenn ich zurückkomme, dann sind wir auf jeden Fall stärker.“

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…über das Ende der Niederlagenserie: „Das tut sehr gut, jetzt vor Weihnachten noch dazu. Fürstenfeld ist ein gutes Team mit vielen guten Spielern, aber wir haben heute wirklich mit der richtigen Energie gespielt von Anfang an und das war wichtig.“

…über seine Leistung: „Die Rolle als Antreiber gefällt mir ganz gut. Wir haben viele Leute, die in der Offensive gut sind, da muss man andere Sachen finden, die man beisteuern kann. Wenn das bei mir die Energie ist, dann ist das gut.“

…über seine Spielzeit: „In den letzten Partien wie gegen Kapfenberg wird dann wirklich 40 Minuten lang gepresst und das merkt man schon. Auf der anderen Seite weiß man, dass man, egal, ob man Fehler macht, die Spielzeit bekommt und das gibt einem wiederum ziemlich viel Freiraum und Selbstvertrauen. Das ist ein Geben und Nehmen, es gibt gute und schlechte Sachen dabei.“

…über die Defensivleistung gegen Marko Car: „Ich würde gerne sagen, dass es an uns liegt, aber er ist so ein guter Spieler, da wäre es ein bisschen vermessen. Wir haben uns gut eingestellt auf ihn, aber so einem guten Spieler kann man nicht alles wegnehmen. Wir haben versucht es eng zu machen für ihn und ihm nur schwere Würfe zu geben, das ist uns gelungen.“

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…über seinen Knöchel: „Das passiert, das ist Basketball, da muss man die Zähne zusammenbeißen. Es hat sich schlimm angefühlt, ich habe einen Knacks gespürt, aber dann bin ich ein paar Schritte gelaufen und habe schon gespürt, dass es weitergehen kann.“

…über seine Wurfleistung: „Eigentlich ist der Dreier dieses Jahr nicht meine Stärke, aber über meine Karriere hinweg bin ich ein Shooter. Heute war es wieder da und ich hoffe, dass ich die Konstanz halten und in den nächsten Spielen genauso werfen kann wie heute.“

…über das Ende der Niederlagenserie: „Das Wichtigste ist heute, dass wir aus dem kleinen Tief herauskommen. Wir sind eine junge Mannschaft, die letztes Jahr eine sehr schwere Zeit hatte, und wir müssen lernen aus Krisen herauszukommen. Jetzt hat es vier Spiele gedauert und wir werden natürlich wieder Krisen haben, aber wir versuchen sie kürzer zu halten und daran müssen wir arbeiten. Heute haben die Jungs alles gegeben, vor allem im letzten Viertel, und am Ende haben wir auch verdient gewonnen. Man hat schon gestern beim Training gemerkt, dass ein bisschen Nervosität da war, die haben die Jungs in positive Energie umgesetzt. Riesenkompliment an meine Mitspieler.“

…über die Leistung der jungen Spieler: „Das war super, ein großes Kompliment. Man sieht es vielleicht statistisch nicht, aber ein Lenny [Burgemeister], der die ganze Zeit Marko Car verteidigt hat, hat einen super Job gemacht. Valentin Bauer hat auch super seinen Teil beigetragen und so muss es weitergehen, die Impulse müssen von den Jungen kommen. Die älteren Spieler werden die Konstanz halten, aber die Impulse müssen von den Jungen kommen, um einen Schritt nach vorne zu machen.“

(Obmann ):

…über die Niederlagenserie des Teams (das Interview wurde in der Halbzeitpause geführt): „Wir haben jetzt doch vier Spiele verloren, was mich nicht sonderlich irritiert, weil ich eigentlich nicht damit gerechnet habe, dass wir so viele Spiele gewinnen werden von Beginn weg, weil ich die anderen Mannschaften eigentlich stärker eingeschätzt habe. Wir haben uns dann trotz den Verletzungen ganz gut gehalten und hatten einen guten Run, jetzt merkt man aber die Müdigkeit in der Mannschaft, auch ein bisschen die geistige Trägheit. Das ist klar, wenn man mit Miletic einen der besten Spieler vorgeben muss und auch Clemens Leydolf spielt in der Rotation eine wesentliche Rolle.“

…über die Saisonziele: „Es ist mir egal, was andere Leute reden. Wir haben gut mitgespielt, das passt. Wir haben einige Mannschaften geschlagen, die man als stärker eingeschätzt hat, das war auch gut. Aber man muss beständig sein über eine ganze Saison, wir sind erst im ersten Drittel, da passiert noch sehr viel. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir jetzt die Verletzten haben, und spielen die restliche Saison dann hoffentlich verletzungsfrei.“

…über die mögliche Verpflichtung eines weiteren Legionärs: „Ich weiß davon nichts.Wir wollen mit der Mannschaft heuer durchspielen, wenn wir wirklich noch etwas machen wollten, dann hätten wir jetzt schon handeln müssen. Das ist überhaupt nicht geplant und ich sehe keinen Grund dafür. Wenn wir komplett sind, dann haben wir das, was wir wollen: den nächsten Schritt vom letzten Jahr, die jungen mit den routinierten Spielern zusammenzuführen.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Zuerst möchte ich Klosterneuburg gratulieren, sie waren das klar bessere Team heute. Wir sind von Anfang an nicht in einen Rhythmus gekommen, ein paar Spieler sind auch ein bisschen krank. Am Anfang des dritten Viertels sind wir zurückgekommen, das war der einzige Moment, in dem wir gut waren und unseren Stil gespielt haben. Aber das war heute zu wenig. Wir hatten auch viele offene Würfe, aber haben heute leider nichts getroffen. Ich muss aber meinen beiden jungen Amerikanern gratulieren, die von Spiel zu Spiel besser werden und sehr professionell arbeiten.“

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…über die Niederlage: „Es ist sehr frustrierend, wenn man ein Spiel so verliert, vor allem weil wir keinen offensiven Rhythmus hatten. Es war einfach ein schlechtes Spiel. Wir hatten von Anfang an keinen offensiven Rhythmus, wir konnten einfach keine Würfe treffen, vor allem ich. In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut verteidigt, aber dann sind sie in den Rhythmus gekommen und wenn man dann 15 Punkte vorne ist, dann geht jeder Wurf rein.“

…über seine Wurfleistung: „Ich weiß nicht, ob ich sagen würde, dass es an ihrer guten Defense lag, aber offensichtlich hat es heute funktioniert. Aber ich muss daran arbeiten, dass ich aggressiver werde, ich bin noch manchmal unentschlossen, ob ich zum Korb ziehen soll oder nicht. Für die nächsten Spiele muss ich daran arbeiten.“