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Ehemaliger Kara-Wegbegleiter Muhr: “Rapid kann nie das Maximum sein”

via Sky Sport Austria

Ercan Kara ist aktuell der “Mann der Stunde” beim SK Rapid Wien. In der aktuellen Tipico Bundesliga Saison hält der Stürmer nach fünf Spielen bei vier Treffern und drei Vorlagen. Vor dem Duell gegen den SCR Altach haben wir mit ehemaligen Wegbleitern von Ercan Kara gesprochen und blicken auf seinen imposanten Aufstieg zurück.

Der Weg von Ercan Kara führte nicht immer nach oben, dennoch verlor der selbstbewusste Stürmer seinen Traum in der Bundesliga zu spielen nie aus den Augen. Im Alter von 24 Jahren schaffte der großgewachsene Mittelstürmer den Sprung zum SK Rapid in die höchste Spielklasse. Seit seinem Debüt im Februar hat sich Kara zu einem Leistungsträger entwickelt und trifft aktuell fast schon nach Belieben.

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Doch schon früher hätte Kara den Sprung in die Bundesliga schaffen können. Von 2014 bis 2016 stand der Angreifer bei Stadtrivale Austria Wien unter Vertrag. Kara kam nur zu wenigen Einsatzminuten in der Regionalliga Ost bei den Austria Amateuren. “Sein Fitnesszustand war nicht gut genug war”, sagt der damalige Akademieleiter Ralf Muhr.

Nach zwei Jahren in “Violett” wechselte Ercan Kara eine Klasse tiefer in die Wiener Stadtliga. Bei Karabakh Wien nahm die Karriere von Kara dann richtig Fahrt auf. Satte 35 Tore erzielte er in der Saison 2016/17.

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2019 folgte der Sprung in die 2. Liga zum SV Horn. Der Traum von der Bundesliga rückte näher. In 18 Pflichstpielen für die Niederösterreicher erzielte Kara 15 Tore. Nach einem halben Jahr bei Horn folgte der Schritt zum SK Rapid. “Ich habe gewusst, dass er es schaffen kann”, sagt Ex-Horn Trainer Johann Kleer.

Seit Februar geht Ercan Kara nun für den SK Rapid Wien auf Torejagd. Nach elf Pflichspielen in der Saison 2020/21 hält Kara bei sieben Treffern und fünf Vorlagen. Seine ehemaligen Trainer und Wegbegleiter trauen Kara sogar noch mehr zu. “Es ist alles offen für ihn. Wenn er meint, dass Rapid genug ist für Kara, dann kann er noch zehn Jahre bei Rapid spielen. Ich denke, dass da noch ein bisschen Luft nach oben ist”, sagt Volkan Karaman, ehemaliger Trainer von Kara bei Karabakh Wien. Ralf Muhr meint: “Rapid kann nie das Maximum sein.”

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