Ehemaliger Salzburg-Coach beim BVB im Gespräch?

Ein Name als Nachfolger kursiert schon in der Branche und auch bei einigen Fans: Roger Schmidt!

Die Dortmunder Horror-Woche nimmt kein Ende! Zum ersten Mal seit der Saison 2010/11 ist für den BVB schon in Runde zwei des DFB-Pokals Schluss. Damals, vor fast genau 14 Jahren, hatte der BVB nach Elfmeterschießen bei den Kickers Offenbach verloren. Nun das 0:1 in Wolfsburg.

Hinzu kommt der schlechteste Saisonstart in der deutschen Bundesliga seit Jürgen Klopp (2014/15) und eine eklatante Auswärtsschwäche (erst ein mickriger Punkt).

Schmidt holte Double mit Salzburg

Kein Wunder, dass die Anhänger Dortmunds gegenüber Trainer Sahin schon ihren Unmut äußern. Bei den Fans und in der Branche wird nun bereits über Roger Schmidt als potenzielle Sahin-Nachfolger spekuliert.

Fakt ist: Der 57-Jährige war in der Vergangenheit immer mal wieder bei den BVB-Bossen diskutiert worden.

Schmidt steht für erfolgreichen Pressingfußball. Bei seinen Stationen in Leverkusen, Beijing Guoan (China), PSV Eindhoven und Benfica Lissabon hatte er überall Erfolge gefeiert. Zuvor arbeitete der Deutsche auch bei Red Bull Salzburg, wo er zwischen 2012 und 2014 ein Double aus Meisterschaft und Cup gewann.

Kehl mit Job-Garantie für Sahin

Schmidt im August bei Benfica entlassen

Mit Benfica befindet sich Schmidt aktuell nach Sky-Informationen, der seinen Lebensmittelpunkt in Düsseldorf und auf Mallorca hat, in den letzten Zügen der Vertragsauflösung seines noch bis 2026 gültigen Kontrakts.

Im August war er beim portugiesischen Traditionsklub entlassen worden. Dabei hatte Schmidt nach tollen Erfolgen erst im März seinen Vertrag bei Benfica verlängert, wodurch er auch mit einem Top-Gehalt ausgestattet worden war.

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Beim BVB ist er nach Sky-Infos aktuell aber noch kein Thema. Schmidt möchte zudem wohl auch erst im Sommer 2025 ein neues Projekt beginnen, da er dann auch Einfluss auf die Kaderplanung hätte.

Verliert Sahin allerdings weiter, werden die Rufe nach einem Nachfolger immer lauter – und der Markt an verfügbaren Trainern ist begrenzt.

(Patrick Berger & Fabian Schreiner – Skysport.de)

Bild: Imago