„Ein Festtag in Linz“: LASK träumt nach Gala gegen Slovan vom Aufstieg

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Der LASK hat in der Champions League ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Die Linzer feierten gegen Slovan Bratislava einen hochverdienten 4:0-Heimsieg und halten nach vier Spieltagen bei sechs Punkten. Vor allem die dominante Vorstellung der Oberösterreicher sorgte bei Spielern und Sky-Experten für große Begeisterung.

„Von Minute eins hoch überlegen“, analysierte Sky-Experte Didi Hamann nach der Partie. „Sie haben Bratislava in der ersten Hälfte überrollt.“ Der ehemalige deutsche Nationalspieler sah trotz des klaren Ergebnisses noch Luft nach oben: „Hätten sie sechs, sieben oder acht Tore geschossen, hätte sich Bratislava nicht beschweren können.“

Die Linzer stellten die Weichen früh auf Sieg. Nach einer starken Anfangsphase traf Kasper Jörgensen in der 19. Minute zur Führung und legte wenig später per Freistoß das 2:0 nach. Kurz vor der Pause erhöhte Robert Ljubicic auf 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der LASK drückend überlegen, ehe Samuel Adeniran mit dem 4:0 endgültig alles klar machte. Zahlreiche weitere Chancen blieben ungenutzt.

Für Sky-Analyse-Experte Marko Stankovic war allerdings nicht nur die Offensive entscheidend. Besonders hob er die Defensivarbeit hervor: „29 Schüsse nach vorne, aber null kassiert – mit so einer Defensive ist das wirklich großartig.“ Vor allem das Rückwärtsverhalten imponierte ihm: „Alle sprinten zurück. Das war pures Commitment.“

Auch LASK-Kapitän Sascha Horvath sprach nach dem Spiel die mannschaftliche Geschlossenheit an. „Heute war jeder auf Topniveau“, sagte der ÖFB-Teamspieler. Besonders die Arbeit gegen den Ball habe den Unterschied gemacht: „Ein extremes Lob an unsere Defensive. Wir haben sehr viele Umschaltsituationen gut wegverteidigt.“

„Wir wollen jetzt nicht herumrechnen“

Trotz des klaren Erfolgs wollte Horvath keine Rechenspiele starten. „Wir wollen jetzt nicht herumrechnen. In der Champions League ist jedes Spiel auf Topniveau.“ Gleichzeitig räumte er ein, dass der Sieg noch höher hätte ausfallen können: „Wenn man in der Champions League sagt, dass wir mehr Tore machen hätten müssen, dann zeigt das schon, wie das Spiel gelaufen ist.“

Auch Jörgensen, der mit seinem Doppelpack zum Matchwinner avancierte, sah Verbesserungspotenzial. „Wenn du so viele Schüsse aufs Tor hast, musst du mehr daraus machen“, erklärte der Doppeltorschütze. Entscheidend seien vor allem die Standardsituationen gewesen: „Die Standards waren schon gut gemacht.“

Hamann sieht den LASK nun in einer hervorragenden Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Plätze. „Die haben jetzt das Gefühl: Wir gehören hierher“, sagte er. Gleichzeitig warnte er davor, den Fokus zu verlieren: „Die einzige Gefahr ist, dass man überheblich wird. Aber das wird Didi Kühbauer nicht zulassen.“

Mit dem ersten Heimsieg in der Champions League und zwei Erfolgen en suite lebt beim LASK der Traum vom internationalen Aufstieg mehr denn je. Besonders die Art und Weise des Auftritts machte Eindruck. Oder wie Hamann es formulierte: „Das war ein Festtag.“

HIGHLIGHTS | LASK – Slovan Bratislava | 4. Spieltag

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