EL-Quali: Auf diese Gegner könnte Rapid treffen

Mit dem vierten Platz in der ADMIRAL Bundesliga hat sich der SK Rapid die Teilnahme an der Qualifikation für die UEFA Europa League gesichert. Auf diese Gegner könnten die Hütteldorfer in der zweiten Quali-Runde treffen.

In der zweiten Qualifikationsrunde ist der SK Rapid gesetzt und geht damit Kalibern wie Ajax Amsterdam (Niederlande) oder Sporting Braga (Polen) aus dem Weg. Diese Teams würden bei einem erfolgreichem Aufstieg in den ersten beiden Spielen erst in einer dritten Qualifikationrunde warten. Sollte man in der zweiten oder dritten Qualifikationsrunde der Europa League ausscheiden, steigt man in die Qualifikation der Conference League um.

Auch die auf dem Papier leichteren Gegner wie Sheriff Tiraspol oder Hapoel Beer-Sheva wären sehr unangenehm zu bespielen.

Die möglichen Gegner für Rapid in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League wären NK Maribor (Slowenien), Tobol Kustanay (Kasachstan), Kilmarnock (Schottland), Silkeborg IF (Dänemark), Panathinaikos Athen (Griechenland), Vojvodina Novi Sad (Serbien), Wisla Krakau (Polen), Pafos FC (Zypern), oder Paksi FC (Ungarn).

„Freundschaftsduell“ als Hammerlos

Bei Panathinaikos und Maribor handelt es sich um durchaus anspruchsvolle Lose, die es erst einmal zu überstehen gilt. Der griechische Hauptstadtklub belegte in der abgelaufenen Saison den vierten Platz, nur acht Punkte hinter Meister PAOK. Außerdem verbindet die Fans der Grün-Weißen und der Athener eine Fan-Freundschaft. Maribor beendete die slowenische Meisterschaft mit zwölf Punkten Rückstand deutlich hinter Meister NK Celje.

Maribor, Kustanay, Wisla Krakau, Pafos und Paksi müssen aber noch die erste Qualifikationsrunde in der Europa League überstehen. Sie könnten in dieser auf IF Elfsborg (Schweden), Corvinul Hunedoara (Rumänien), Botev Plovdiv (Bulgarien), Zira FK (Azerbaidschan), MFK Ruzomberok (Slowakei) oder KF Llapi (Kosovo) treffen. Setzt sich einer der Außenseiter durch, wären sie auch ein möglicher Gegner für das gesetzte Rapid.

Dritte Quali-Runde: Rapid muss auf Außenseiter hoffen

Eine Chance auf eine Setzung in einer möglichen dritten Qualifikationsrunde der Europa League gibt es aber auch noch. Sollte sich im morgigen israelischen Pokalfinale zwischen Maccabi Petah Tikva und Hapoel Beer Sheva der Außenseiter Petah Tikva durchsetzen, wäre Rapid für die dritte Qualifikationsrunde in der Europa League gesetzt. Damit würde man sich einige schwere Gegner ersparen, könnte aber dennoch auf Mannschaften wie Rijeka (Kroatien), Trabzonspor (Türkei), Servette Genf oder Lugano (beide Schweiz) treffen.

In der Qualifikation zur Conference League wäre Rapid wahrscheinlich durchgehend gesetzt. Die Hütteldorfer bestreiten ihre ersten Qualifikationsspiele in der zweiten Runde am 25. Juli und 1. August.

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(Red.)/Beitragsbild: GEPA