Elfer-Krimi! Augsburg kommt gegen KSC mit blauem Auge davon

Der deutsche Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat seinen Auswärtsfluch zumindest im DFB-Pokal besiegt und sich ins erste Viertelfinale seit 2019 gezittert.

Der FCA gewann bei Zweitligist Karlsruher SC mit 5:4 (2:2, 1:1, 1:0) im Elfmeterschießen, für die Mannschaft von Trainer Jess Thorup war es wettbewerbsübergreifend das erste Erfolgserlebnis auf fremden Platz seit dem 4:1-Sieg in der ersten Pokalrunde bei Regionalligist Viktoria Berlin.

Augsburgs Stürmer Samuel Essende (40.) sorgte für die Führung des Tabellen-13. der Bundesliga, Fabian Schleusener (54.) glich zwischendurch aus. In der Verlängerung ließ erst Kapitän Marvin Wanitzek (111.) den KSC träumen, doch Ruben Vargas (120.+3) glich noch aus. Im Elfmeterschießen hielt Keeper Finn Dahmen gegen Robin Heußer, Maximilian Bauer verwandelte entscheidend. Karlsruhe, im Unterhaus als Tabellenfünfter mitten im Aufstiegsrennen, vergab schon in der ersten Halbzeit per Strafstoß die Chance zur Führung, Wanitzek scheiterte an Dahmen (37.).

Die Gastgeber begannen auf Augenhöhe und mit etwas mehr Ballbesitz, von einem Klassenunterschied war keine Spur. Allerdings taten sich beide Mannschaften schwer, sich Möglichkeiten zu erspielen. Die ersten Aufreger ereigneten sich kurz vor der Pause.

Nach dem Schuss von Karlsruhes David Herold war zunächst Dahmen zur Stelle, beim Abpraller traf Chrislain Matsima den heranstürmenden Schleusener. Den fälligen Strafstoß schoss Wanitzek in die Mitte und scheiterte kläglich an Dahmen, der einfach stehen blieb.

(SID)

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