Aus im Cup-Achtelfinale! Sturm scheitert an Lustenau

Endstation Lustenau! Sturm Graz scheitert im Cup-Achtelfinale

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Das letzte Achtelfinalspiel im ÖFB-Cup ist am Donnerstag mit einer Überraschung zu Ende gegangen. Vizemeister Sturm Graz kassierte gegen Bundesliga-Nachzügler Austria Lustenau eine 2:3-Auswärtsniederlage und schied damit so früh wie zuletzt vor fünf Jahren aus dem Pokalbewerb aus.

Lenn Jastremski (16., 65.) und Dominik Weixelbraun (26.) erzielten die Treffer der Vorarlberger, für Sturm waren Tore von Petar Petrovic (35.) und Simon Seidl (80.) zu wenig.

Lustenau beginnt druckvoll

Die erste Topchance der Partie verzeichnete Lustenau – Weixelbraun fand freistehend am Fünfer in Sturms Schlussmann Ammar Helac (12.) seinen Meister. Vier Minuten später agierte die Defensive der Grazer viel zu passiv, Fabian Gmeiner konnte ungehindert flanken und Jastremski einköpfeln. Beim 2:0 schaffte es Sturm nicht, einen Corner entscheidend zu klären und Weixelbraun war per Volley nach Kopfballvorlage von Jastremski erfolgreich.

Erst danach wurden die ersatzgeschwächten Steirer, deren gesperrter Coach Fabio Ingolitsch auf der Tribüne saß, aktiver. Das Anschlusstor entsprang einer Standardsituation: Luis Balbo brachte eine Freistoßflanke zur Mitte, am langen Fünfereck vergaßen die Hausherren auf Petrovic, der ungehindert per Kopf einnetzte. In der Phase bis zum Pausenpfiff übte Sturm großen Druck aus, Austria-Keeper Domenik Schierl bewahrte sein Team mit Paraden bei Schüssen von Valmir Matoshi und Jon Gorenc Stankovic (jeweils 41.) vor dem Ausgleich.

Seidl lässt Sturm noch einmal hoffen

Nach dem Seitenwechsel waren die Lustenauer wieder besser im Spiel, Jastremski scheiterte an Helac (49.). Sturm präsentierte sich in Ballbesitz zu ideenlos und wurde aus einem Konter kalt erwischt. Der Ball kam über Umwegen zu Jastremski, der überlegt zum 3:1 abschloss. Auch danach fehlte den von Co-Trainer Christoph Witamwas gecoachten Gästen die Kreativität, ehe ein langer Ball Abhilfe schaffte. Nach einem weiten Abschlag von Paul Koller tauchte Seidl allein vor dem Tor auf und ließ Sturm noch einmal hoffen.

Die beste Chance auf das 3:3 ließ Petrovic aus, als er den Ball in der 85. Minute vom Fünfer über die Latte knallte. Im Finish waren die Lustenauer in Umschaltsituationen dem vierten Treffer näher als die Grazer dem Ausgleich und holten schließlich ihren ersten Sieg überhaupt gegen Sturm – sehr zur Freude von Trainer Markus Mader. „Ich bin richtig happy über den Aufstieg, aber auch darüber, wie sich die Mannschaft nach den letzten Watschen präsentiert hat“, sagte der Coach im ORF-Interview.

Sein Sturm-Widerpart Ingolitsch war enttäuscht. „Es tut richtig weh und ist ein herber Schlag für uns, weil der Cup ein großes Saisonziel war.“ Torschütze Seidl gab sich selbstkritisch: „So ein Spiel verlierst du, wenn du von Anfang an nicht die richtige Energie und Einstellung zum Spiel hast“, meinte der Offensivspieler.

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