Englands Wiegman vor Finale: „Nur kein Nervenkrimi“
Englands Fußball-Nationaltrainerin Sarina Wiegman hofft im EM-Finale auf weniger Drama als im bisherigen Turnierverlauf. „Wir wollen kein nervenaufreibendes Spiel haben“, sagte die 55-Jährige vor dem Duell des Titelverteidigers mit Spanien am Sonntag (18.00 Uhr) in Basel. Sie habe „fast einen Herzinfarkt in den anderen Spielen“ bekommen.
Sowohl im Viertelfinale (3:2 i.E. gegen Schweden) als auch im Halbfinale (2:1 n.V. gegen Italien) waren die Lionesses nach Rückständen spektakulär zurückgekommen.
Direkte Duelle zuletzt ausgeglichen
„Das Wichtigste ist unser Glauben, dass wir das Spiel gewinnen können“, sagte Wiegman. Im Februar hatte England beim 1:0 in der Nations League für die bisher letzte spanische Niederlage gesorgt. Das Rückspiel gewann Spanien im Juni 2:1.
Für die Niederländerin Wiegman ist es bereits das fünfte Endspiel bei einer EM oder WM hintereinander. Europameisterin war sie 2017 mit dem Oranje-Team und 2022 mit England nach dem Finalerfolg in Wembley gegen Deutschland. In ihrem bisher letzten Finale unterlag sie bei der WM 2023 in Australien mit den Engländerinnen 0:1 gegen Spanien.
(APA)/Bild: Imago
