Erneute Ausschreitungen in Griechenland
Die Proteste hatten Fangruppen des Rekordmeisters Olympiakos Piräus organisiert. Sie unterstellen der Regierung, Vorurteile gegen den Titelverteidiger zu hegen. Am Dienstag hatte die Regierung eine mehr als zweiwöchige Aussetzung der griechischen Fußballliga beendet. Zuvor hatten die 16 Clubs der Superliga eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der ab kommender Saison noch härtere Strafen bei Ausschreitungen möglich werden sollen.
Die Meisterschaft war am 13. März ausgesetzt worden, nachdem es am Vorabend beim Spitzenspiel zwischen PAOK Saloniki und AEK Athen zu schweren Zwischenfällen gekommen war. Die Partie war abgebrochen worden, als PAOK-Besitzer Ivan Savvidis aus Protest gegen eine Abseits-Entscheidung auf das Spielfeld gegangen war und dabei einen Revolver an seinem Gürtel trug.
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