Erst drei Siege: Barisic mit schwächerer Ligabilanz als Feldhofer
Rückschlag statt Hoffnungsschimmer für den SK Rapid: Durch die 2:3-Heimniederlage gegen Austria Klagenfurt scheinen die Hütteldorfer nur auf dem sechsten Tabellenplatz der ADMIRAL Bundesliga auf. Mit nur drei Siegen aus elf Spielen unterbietet die Mannschaft unter Zoran Barisic jedoch die Bilanz unter Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer bei dessen Entlassung in der Vorsaison.
Insgesamt 14 Punkte konnte Rapid in der bisherigen Spielzeit sammeln, jedoch gewann man nur eines der letzten sieben Spiele und hält daher bei erst drei vollen Erfolgen im Gegensatz zu fünf Remis und drei Niederlagen.
Barisic: „Verstehe, dass die Fans unzufrieden sind“
Brisante Parallele: Auch in der Vorsaison holten die Grün-Weißen nach ihren ersten elf Spielen genau so viele Punkte – worauf allerdings die Trennung vom damaligen Betreuer Ferdinand Feldhofer erfolgte. Dieser kam mit Rapid auf vier Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen – und musste nach Pleiten gegen Austria Wien und Ried sowie dem Conference-League-Out gegen Vaduz den Trainersessel räumen.
Burgstaller: „Was kann ein Trainer dafür?“
Barisic selbst versteht nach der Niederlage den Unmut der Fans, ist aber von einem Verbleib im Traineramt fest überzeugt: „Bis jetzt weiß ich nichts Gegenteiliges. Ich bin jetzt kein Entscheidungsträger, aber ich gehe davon aus.“
Im Sky-Interview nimmt SCR-Torschütze Guido Burgstaller seinen Coach in Schutz: „Was kann ein Trainer dafür? Gar nichts. Wenn wir die eigenen Mitspieler nicht finden, den Ball nicht kontrollieren können oder daheim drei Gegentore kassieren, was kann ein Trainer dafür? Wir müssen uns bei der eigenen Nase nehmen. “
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(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
