Dortmund feiert 4:0-Pflichtsieg gegen Qäbälä

via Sky Sport HD

(SID) – Die Pflicht ist erfüllt, das Überwintern in der Europa League gesichert: Borussia Dortmund hat drei Tage vor dem Revierderby gegen Schalke 04 mit dem mühelosen 4:0 (2:0) gegen FK Qäbälä aus Aserbaidschan seinen dritten Sieg im vierten Gruppenspiel gefeiert und den Einzug in die K.o.-Runde als erstes Etappenziel auf dem Weg ins anvisierte Endspiel vorzeitig perfekt gemacht.

Marco Reus (28.) schoss die Westfalen in Führung, bevor Pierre-Emerick Aubameyang (45.) traf und das Ende des Europacup-Abenteuers von Qäbälä aus dem 3500 Kilometer entfernten Kaukasusstaat eingeleitet haben dürfte. Sergej Senjow (67.) per Eigentor und Henrich Mchitarjan (70.) sorgten schließlich vor 57.000 Zuschauern für ein standesgemäßes Ergebnis.

Tuchel ist wegen Reus besorgt

Die erwartete Rotation von Trainer Thomas Tuchel hielt sich mit Blick auf das 147. Derby gegen Königsblau am Sonntag (ab 14 Uhr live auf Sky) in Grenzen. Fünf Veränderung hatte der BVB-Coach im Vergleich zum Auftritt am vergangenen Samstag in Bremen vorgenommen, mit Reus, Mchitarjan und Aubameyang jedoch geballte Offensiv-Power aufs Feld geschickt.

Doch die gewohnten Angriffslawinen kamen zunächst nur schwer ins Rollen, denn die Gäste hatten ein recht massives Abwehrbollwerk errichtet. Bis auf eine große Chance von Aubameyaqng (17.), der freistehend an Torhüter David Pietrzkiewicz scheiterte, fanden die Borussen zunächst kaum Lücken, bewiesen jedoch Geduld. Erst nach 25 Minuten wurden die Aktionen druckvoller, und die Chancen häuften sich. Schließlich unterstrich Reus seinen Formanstieg der vergangenen Wochen mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 1:0.

Dortmund überlegen

Nicht im Schongang, aber überwiegend mit spielerischen Mitteln erfüllten die Borussen die Erwartungen, zumal Aubameyang noch vor der Pause traf. Gäste-Torhüter Pietrzkiewicz stand auch nach dem Wechsel im Blickpunkt, weil der BVB wesentlich energischer agierte. Pech hatte Mchitarjan mit einem Pfostenschuss. Qäbälä hatte dem wenig entgegenzusetzen. Die wenigen Offensiv-Aktionen endeten spätesten beim überragenden Sven Bender.

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Auf der Gegenseite verhinderte Keeper Pietrzkiewicz in Serie ein Tor-Festival der Borussen, gegen das Eigentor von Senjow nach einem Eckball des für den leicht angeschlagenen Reus eingewechselten Adnan Januzaj war er machtlos. Damit war das Eis endgültig gebrochen, Mchitarjan krönte seine starke Vorstellung mit dem vierten Treffer und komplettierte die Lehrstunde für die Gäste. In der Schlussphase traf der Armenier erneut nur den Pfosten.

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