Europacup-Spiele nicht in Graz – Jantscher: „Das wäre der absolute Super-Gau“

Die Stadionthematik in Graz und beim SK Sturm wird immer lauter. Seit vergangenen Montag haben die „Blackies“ nämlich Gewissheit, dass ein mögliches CL-Playoff sowie die Gruppenphase nicht in der heimischen Merkur Arena in Graz-Liebenau ausgetragen werden darf.

Laut einer Entscheidung der UEFA verhindern die unzureichenden Arbeitsbereiche für Medien und insbesondere die Sektoren für die TV-Anstalten den Champions-League-Standard in Graz.

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Sturm-Graz-Präsident Christian Jauk hat am Wochenende im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ bekannt gegeben, dass der Verein das Grazer Stadion gerne kaufen würde. Während in anderen Städten moderne Arenen gebaut wurden, teilen sich in Graz zwei Klubs ein mittlerweile 25 Jahre altes Stadion.

„Ich glaube auch, dass es bei uns drängt und, dass es auch für die Stadt Graz attraktiver wäre, wenn man zwei Stadien hätte“, erklärte Sturm-Angreifer Jakob Jantscher bei „Talk und Tore“.

Falls Sturm Graz die anstehende Quali-Hürde PSV Eindhoven nimmt, kann Österreichs Vizemeister das allfällige Playoff um den Einzug in die Champions League nicht in Graz spielen. Auch eine allfällige Champions-League-Gruppenphase könnte nicht in Graz ausgetragen werden. Man müsste nach Klagenfurt ausweichen. „Das wäre der absolute Super-Gau. Wenn diese Spiele nicht in Graz zu sehen sein werden, ist das schon sehr schade“, fand Jantscher klare Worte und ergänzte: „Ich glaube, dass vor allem der Verein Sturm Graz in den letzten Jahr für die Stadt und das Land Steiermark sehr viel gemacht hat, deshalb finde ich es sehr schade, dass dann auch relativ wenig zurückkommt. Man schaut auch neidvoller in andere Städte in Österreich, wo einfach viel moderne Stadien stehen, was sehr attraktiv ist.

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