Exportschlager: Hoffenheims Höhenflug & Bremens Bollwerk

via Sky Sport Austria

Die dritte Fußball-Woche seit der Zwangspause ist vorbei: Gleich doppelt im Einsatz waren dabei die Legionäre der zwei höchsten deutschen Spielklassen. Auch in anderen Ligen kehrten die österreichischen Profis zwischen Weitschüssen und Videowalls in den Fußball-Alltag zurück.

Christoph Baumgartner – TSG Hoffenheim

Zwei Tore, ein Assist – und sechs Punkte für die TSG: Mit zwei Siegen rückt Hoffenheim auf Tabellenplatz sieben vor und hat große Chancen auf eine Europacup-Teilnahme. Überragender Spieler beim 3:1-Sieg am vergangenen Mittwoch war Mittelfeld-Legionär Christoph Baumgartner: Der 20-Jährige traf gegen Köln mit rechts sowie per Kopf und legte anschließend noch den dritten Treffer mit der Ferse vor.

Auch beim folgenden Arbeitssieg in Mainz wirkte Baumgartner auf der Zehnerposition mit und steckte die meisten Fouls des Spiels weg. Mit sechs Saisontreffern ist Baumgartner nun zweitbester TSG-Saisontorschütze und garantiert auch ein heißes Thema für ÖFB-Teamchef Franco Foda.

Baumgartner nach seinem Doppelpack gegen Köln

Video enthält Produktplatzierungen

Marco Friedl – Werder Bremen

Noch vor wenigen Runden kassierte Werder im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Bundesliga-Spiel – plötzlich steht dreimal die Null: Mit sieben Punkten und keinem Gegentreffer nehmen die Bremer ihre zunächst unmöglich wirkende “Mission Klassenerhalt” in Angriff.

Nach Siegen bei Freiburg und Schalke sowie einem Remis gegen Mönchengladbach fehlen nur noch zwei Punkte auf den Relegationsplatz. Mittlerweile fixer Teil des Defensiv-Bollwerks: Marco Friedl, der gegen Schalke neun Zweikämpfe gewinnen konnte und 79 Prozent seiner Pässe anbrachte.

 

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Legionärsübersicht 1. Bundesliga (29. Runde):

Spieler Verein Einsatzzeit Tore / Assists Resultat
Philipp Lienhart Freiburg 90 0:1 vs. Leverkusen
Julian Baumgartlinger Leverkusen 90 1:0 vs. Freiburg
Aleksandar Dragovic Leverkusen 90
Karim Onisiwo Mainz 45 0:1 vs. Hoffenheim
Stefan Posch Hoffenheim 90 1:0 vs. Mainz
Christoph Baumgartner Hoffenheim 86
Xaver Schlager Wolfsburg 90 1:2 vs. Frankfurt
Martin Hinteregger Frankfurt 90 2:1 vs. Wolfsburg
Georg Teigl Augsburg 8 0:2 vs. Hertha
Alessandro Schöpf Schalke 90 0:1 vs. Bremen
Michael Gregoritsch Schalke 58
Guido Burgstaller Schalke 10
Marco Friedl Bremen 90 1:0 vs. Schalke
David Alaba FC Bayern 90 5:0 vs. Düsseldorf
Kevin Stöger Düsseldorf 57 0:5 vs. Bayern
Markus Suttner Düsseldorf 37
Stefan Lainer Gladbach 90 4:1 vs. Union
Christopher Trimmel Union Berlin 90 1:4 vs. Gladbach

Noch ausstehend: Köln vs. Leipzig (Mo., 20:30)

Konstantin Kerschbaumer – 1. FC Heidenheim

Der Außenseiter im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga lässt nicht locker: Während Stuttgart erst nach zwei Niederlagen wieder in die Spur findet und sich der HSV zu einem Zittersieg bei Abstiegskandidat Wiesbaden müht, gelingt Heidenheim ein klarer Sieg gegen Aue. Trotz eines verschossenen Elfmeters lässt der FCH keine Zweifel am späteren Ausgang der Partie. Ex-SKN-Profi Konstantin Kerschbaumer sorgte per Flugkopfball für das 2:0 und darf weiterhin auf den ersten Bundesliga-Aufstieg des Vereins hoffen.

Kerschbaumer trifft bei Heidenheim-Erfolg – Zittersieg für HSV

Legionärsübersicht 2. Bundesliga (29. Runde):

Spieler Verein Einsatzzeit Tore / Assists Resultat
Lukas Gugganig Osnabrück 90 2:2 vs. Regensburg
Mathias Honsak Darmstadt 57 1 Assist 1:1 vs. Fürth
Manuel Prietl Bielefeld 90 2:1 vs. Kiel
Martin Fraisl Sandhausen 90 3:1 vs. Hannover
Nikola Dovedan Nürnberg 69 1:1 vs. Bochum
Georg Margreitter Nürnberg 45
Robert Zulj Bochum 90 1:1 vs. Nürnberg
Marco Djuricin Karlsruhe 55 1:1 vs. St. Pauli
Lukas Grozurek Karlsruhe 35
Louis Schaub HSV 62 3:2 vs. Wiesbaden
Martin Harnik HSV 1
Heinz Lindner Wiesbaden 90 2:3 vs. HSV
Sasa Kalajdzic Stuttgart 1 2:0 vs. Dresden
Konstantin Kerschbaumer Heidenheim 78 1 Tor 3:0 vs. Aue
Philipp Zulechner Aue 29 0:3 vs. Heidenheim
Dominik Wydra Aue 21

Simon Piesinger – Randers FC

Die dänische Liga startete mit einer Nachtragspartie in das restliche Saisonprogramm. Beim Duell zwischen Aarhus und Randers sorgte ein Weitschuss für Staunen: Ex-Sturm-Spieler Simon Piesinger trifft gekonnt aus rund 40 Metern Entfernung und versetzt die Fans ins Staunen: Dank aufgestellter Video-Leinwände im Stadion konnten die dänischen Fußball-Fans das Spiel via Zoom-Call live mitverfolgen. Für die Randers, die auf den ehemaligen Rieder Offensivspieler Marvin Egho verzichteten, endete die Partie mit 1:1 – die Chancen auf die Meistergruppe sind damit intakt.

Dänische Superliga: Fans via Zoom-Call im Stadion mit dabei

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Beitragsbild: Imago.