Fan-Aufstand wegen „King Kylian“? So zerrüttet ist das PSG-Verhältnis

Die Hängepartie um Kylian Mbappe scheint kein Ende zu nehmen. Weiterhin ist unklar, in welchem Trikot der französische Superstar in der kommenden Saison auflaufen wird. Die Bosse rechnen mittlerweile sogar mit einem Aufstand der Fans. Mal wieder.

„Kylian sollte sich spätestens in ein oder zwei Wochen entschieden haben. Wenn er keinen neuen Vertrag unterschreibt, ist die Tür offen.“ So formulierte PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi am 5. Juli das Ultimatum an den Kapitän der französischen Nationalmannschaft. Am kommenden Mittwoch würde jene Frist verstreichen. Eine Einigung liegt bislang noch in weiter Ferne.

Mbappe soll nicht ablösefrei gehen

Zur Wiederholung: Im Juni wurde publik, dass Kylian Mbappe die Option auf eine Vertragsverlängerung nicht ziehen wird und Paris spätestens zu seinem Vertragsende 2024 den Rücken kehren möchte. Da sich PSG weigert, ihren Stürmer ablösefrei abzugeben, drängen die Verantwortlichen auf eine Entscheidung. Mbappe dürfe im kommenden Jahr nur in der französischen Hauptstadt spielen, wenn er seinen Kontrakt verlängert und dem Verein schließlich im kommenden Jahr eine Ablösesumme beschert.

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Die Zwei-Wochen Frist sollte man allerdings „nicht ganz so ernst nehmen“, erklärt Sky Transfer-Experte Florian Plettenberg in „Transfer Update – die Show“. Das sei viel mehr als eine Stoßrichtung gemeint. Ein unterschriftsreifer Vertrag über 2025 hinaus liegt nach Sky Informationen bereits auf dem Tisch, Paris wartet weiterhin auf eine Entscheidung.

Klub-Bosse erwarten Fan-Aufstand

Nicht nur die Nerven der Vereinsverantwortlichen werden bei fortschreitender Stagnation der Verhandlungen strapaziert, auch die konfliktfreudige Pariser Anhängerschaft dürfte zeitnah einmal mehr ihr schwaches Nervenkostüm unter Beweis stellen. Das Verhältnis ist zerrüttet, der Vorwurf des Wortbruchs liegt im Raum. Intern, so sagt man, wird Mbappe ob seiner Allmachtsfantasien mittlerweile bereits als „King Kylian“ und „Kylian Saint-Germain“ bezeichnet. Die Klub-Bosse rechnen mittlerweile mit einem Aufstand der Fans.

Einen Vorgeschmack der Empörungswelle, die nun auch auf Mbappe einprasseln könnte, bekamen unter anderem bereits Lionel Messi, Marco Verratti und Neymar zu spüren. Zum Saisonende wurden vor der Geschäftsstelle verächtliche Parolen skandiert, die Privathäuser der Spieler wurden belagert, in den Stadien gab es gellende Pfeifkonzerte. Der Pariser Sonnenkönig Mbappe könnte noch das Schicksal des Ikarus erleiden.

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(sport.sky.de)/Bild: Imago